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Stuttgarter Nachrichten: zu Westerwelle

    Stuttgart (ots) - Nein, man muss Westerwelle nicht mögen. Man darf ihn sogar als Außenminister für eine Fehlbesetzung halten. Nur eines darf man nicht: ihn persönlich fertigmachen, weil man zu schwach ist, ihn politisch zu entlarven. Auch weil viele seiner Kritiker im Glashaus sitzen. Was soll man davon halten, wenn ihm die Linke Käuflichkeit unterstellt, jene Partei, die gern auf SED-Milliarden zurückgegriffen hat? Was soll der Vorwurf der Vetternwirtschaft, wenn FDP-nahe Unternehmer wie schon früher auf der Reiseliste des Auswärtigen Amtes stehen. Der Außenminister hat Anspruch auf Fairness. Erst recht, wenn es schwerfällt.

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