Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.

Akademisierung der Logopädieausbildung: Vertreter von Logopädie-Studiengängen, Fachschulen und Deutschem Bundesverband für Logopädie beraten über Wege zur grundständigen Akademisierung der Ausbildung

Frechen (ots) - Am 17. März 2010 haben sich 21 Vertreter von sieben Hochschulen mit Studiengängen der Fachrichtung Logopädie, drei mit diesen Hochschulen kooperierenden Fachschulen sowie des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) in einer gemeinsamen Tagung über die Perspektiven einer grundständigen akademischen Logopädieausbildung ausgetauscht. Hintergrund des Treffens ist die sogenannte Modellklausel, nach der in den kommenden Jahren neben der bisherigen Ausbildung an Logopädiefachschulen auch grundständige Logopädie-Studiengänge aufgebaut und erprobt werden dürfen.

Dabei ging es vor allem um die Frage, welchen inhaltlichen und strukturellen Grundsätzen die neu zu schaffenden Studiengänge genügen müssen, damit die für das Jahr 2015 geplante Evaluierung der neuen akademischen Ausbildungswege positive Ergebnisse zeitigen kann.

Die Teilnehmer der Tagung haben bereits vielfältige Erfahrungen mit einer Logopädieausbildung auf akademischem Niveau mitgebracht, denn an den beteiligten Hochschulen wird diese in unterschiedlichen Formen teilweise bereits zehn Jahre und mehr angeboten. Dazu gehören sowohl additive Hochschulausbildungen, die an die grundständige Ausbildung an einer Logopädie-Fachschule anschließen oder die parallel dazu durchlaufen werden als auch grundständige Logopädiestudiengänge, die bisher durch eine Kooperation mit niederländischen Hochschulen zum akademischen Abschluss und zur Anerkennung als Logopäde/Logopädin in Deutschland führten.

"Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine wissenschaftliche Qualifizierung für die Logopädie der Zukunft unumgänglich ist, um den gewachsenen Anforderungen der Versorgung gerecht werden zu können", so dbl-Präsidentin Dr. Monika Rausch, die die Veranstaltung mit initiiert hat. "Wir werden gemeinsam alles daran setzen, die neuen Studiengänge zu einem erfolgreichen Projekt heranwachsen zu lassen, das für die Logopädinnen und Logopäden, vor allem aber für die Patienten und das Gesundheitssystem erfolgversprechende Perspektiven aufweist. Denn die Integration von Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Hörstörungen in der modernen Wissensgesellschaft wird angesichts des demographischen Wandels zu einer immer drängenderen Frage", so Rausch.

An der gemeinsamen Tagung nahmen teil: Hochschule Fresenius Hamburg, Hochschule Fresenius Idstein, Hochschule für Gesundheit Bochum, Katholische Fachhochschule Mainz, Rheinisch-Westfälische Hochschule Aachen, Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie Rostock, Fachhochschule Schloss Hohenfels Coburg, Lehranstalt für Logopäden Mainz, Staatlich anerkannte Lehranstalt für Logopädie Bochum, Staatliche Lehranstalt für Logopädie an der RWTH Aachen und Vertreter des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie.

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