kbv Kassenärztliche Bundesvereinigung

KBV bietet konstruktive Zusammenarbeit an
Koalitionsvereinbarung: Licht und Schatten liegen eng beieinander

    Berlin (ots) - "Licht und Schatten liegen bei der Koalitionsvereinbarung eng beieinander. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sie mit Leben erfüllt wird", erklärte Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) heute in Berlin zum Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP. "Die Chance für einen echten Wettbewerb um die beste hausärztliche Versorgung wurde vorerst vertan. Der Paragraf 73 b soll in der bestehenden Form zunächst erhalten bleiben. Es stellt sich die Frage, wie unter diesen Voraussetzungen eine flächendeckende und qualitativ hochwertige ambulante Versorgung auf Dauer aufrecht erhalten bleiben soll", zeigte sich Köhler besorgt.

    Positiv wertete er die Betonung der Freiberuflichkeit der ärztlichen Tätigkeit als tragendes Prinzip der Gesundheitsversorgung. "Richtig ist auch, dass Geschäftsanteile von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) nur von zugelassenen Ärzten und Krankenhäusern gehalten werden dürfen", führte der Vorstandsvorsitzende aus. Er begrüßte auch die angestrebte Vereinfachung der Vergütungsreform. "Wir werden konstruktiv mit der neuen Regierung zusammen arbeiten, denn wir haben gemeinsame Ziele: Auch in Zukunft sollen alle Menschen - unabhängig von Einkommen, Alter, sozialer Herkunft und gesundheitlichem Risiko - weiterhin die notwendige medizinische Versorgung qualitativ hochwertig und wohnortnah erhalten. Außerdem wollen wir einen gesicherten Rahmen für die Arbeit der niedergelassenen Ärzte schaffen. Denn durch ein hohes Maß an Verlässlichkeit wird es wieder attraktiver, Arzt zu sein."

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