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Weinzierl mutig, Schneider ratlos

Unterföhring (ots) - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 24.Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg) nach dem 2:1-Sieg bei Borussia Mönchengladbach: "Ich weiß nicht, in wie weit ich die Mannschaft noch aufhalten kann und was am Schluss dabei rauskommt. Wir werden uns jetzt mit den Großen messen und zum Schluss wird abgerechnet. Ziel ist es, die Vorrunde zu bestätigen: Das waren 24 Punkte. Und wenn wir das Gleiche holen, 48, und das reicht für Europa, dann würden wir es gerne mitnehmen."

Thomas Schneider (Trainer VfB Stuttgart)...

...über seine Zukunft: "Wir haben das Spiel verloren - das müssen wir erst mal sacken lassen. Alles andere werden wir sehen."

...über einen möglichen Rücktritt: "Ich bin niemand, der wegläuft. Ich bin in diesem Verein groß geworden und kann sehr gut nachvollziehen, wie sich die Fans fühlen. Ich trage auch den Brustring."

...über das 2:2 gegen Eintracht Braunschweig: "Die Mannschaft hat nach dem 0:1 eine gute Reaktion gezeigt und das Ding umgebogen. Hinten raus bei einer Standardsituation sahen wir ziemlich unglücklich aus - das darf natürlich nicht passieren. Ich weiß nicht, ob es etwas mit Nerven zu tun hat, einen Eckball zu verteidigen. Es wäre konsequent, bei einer Standardsituation zum Ball hinzugehen, mit allem, was ich habe, entgegenzustemmen und den Ball zu klären."

Martin Harnik (VfB Stuttgart) über die Zukunft von Trainer Thomas Schneider: "Fakt ist, dass wir alle im selben Boot sitzen. Egal welcher Trainer in so einer Situation steckt: Am liebsten würde er selbst auf dem Platz stehen und das Ruder rumreißen. Natürlich ist dieser Punkt zu wenig. Für jeden einzelnen Spieler ist es ein Armutszeugnis, wenn ein Trainer entlassen wird, weil es auf unserem Mist gewachsen ist. Diesen Rucksack tragen wir auch mit uns mit. Deswegen halten wir an diesem Trainer fest."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt) nach dem 1:1 beim Hamburger SV: "Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr Fußball gespielt. Wir haben nicht mehr gekontert, wir haben uns versteckt, wir haben nur noch verteidigt. Das ist natürlich völliger Blödsinn, dass man das eigene Spiel einstellt, wenn man viel Platz hat. Wir haben nur noch verwaltet."

Rene Adler (Hamburger SV) nach dem Spiel: "Wir haben die Eintracht in der zweiten Halbzeit an die Wand gespielt - darauf lässt sich aufbauen. In der Endabrechnung kann der Punkt ganz wichtig sein."

Rudi Völler (Sportchef Bayer 04 Leverkusen) nach dem 1:1 gegen Hannover 96: "Bei all dem Druck, den man im Profisport hat und spürt, darf man die Lockerheit nicht verlieren. In der zweiten Halbzeit waren wir wieder viel zu verkrampft."

Bernd Leno (Bayer 04 Leverkusen) nach dem Spiel: "Man spürt die Verunsicherung: nicht nur auf der Tribüne und der Trainerbank, sondern auch auf dem Platz. Das einzige, wie man da rauskommen kann, sind Siege. Und damit muss es schleunigst anfangen."

Thomas Müller (FC Bayern) über das Tor zum 1:1: "Ich muss es abgeben, da bleibt mir nichts anderes übrig. Der Schiedsrichter hat mir schon in der Halbzeit gesagt, dass es nicht mein Tor war. Da hab ich gesagt: Dankeschön, jetzt bin ich natürlich viel besser gelaunt. Aber dann habe ich ja noch zwei gemacht. Gar kein Problem, da teile ich gerne."

Jens Keller (Trainer Schalke 04) auf die Frage, was er nach dem verschossenen Elfmeter von Klaas Jan Huntelaar gedacht hat: "Ob er noch ganz dicht ist, dass er den Elfmeter verschießt... Man weiß ja, dass Hoffenheim immer wieder zurückkommen kann. Mit 3:0 in die Halbzeit wäre angenehmer gewesen. Aber dann macht er aber sein drittes noch und hat ein Bombenspiel gemacht."

Julian Draxler (Schalke 04) nach dem Spiel: "Wir waren gegenüber dem Verein und den Fans in der Pflicht, dass wir ein gutes Spiel zeigen. Und das ist uns unter dem Strich gelungen."

Andreas Beck (1899 Hoffenheim) über das Spiel: "Das war nicht unser Spiel. Die Schalker haben uns heute ihr Spiel aufgedrückt und waren um Klassen besser als wir."

Spruch des Tages:

"Ich laufe an und auf einmal bekomme ich einen Krampf." (Klaas Jan Huntelaar über seinen kläglich verschossenen Elfmeter)

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