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Klopp tadelt: "Von Minute zu Minute mehr verkrampft" - Der BVB-Coach leidet mit Blaszczykowski: "Schrecklich"

Unterföhring (ots) - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 18.Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund)...

...nach dem 2:2 gegen den FC Augsburg: "Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, aber die Mannschaft hat das ab einem gewissen Moment zu verkrampft angelegt. Da war wenig Leichtigkeit im Spiel, die Freude an diesem wundervollen Spiel konnte ich ganz selten erkennen - beim Gegner immer mal wieder, weil ihm die Art und Weise Spaß gemacht hat, ein körperliches Spiel daraus zu machen. Wenn wir mal im Fluss waren, haben ihn taktische Fouls unterbrochen. Von Minute zu Minute hat meine Mannschaft mehr verkrampft. Es wurde nicht besser, sondern wild. Der Gegner hat es gut gemacht, aber uns ist heute komplett die Leichtigkeit abgegangen. Ich ziehe mir auch den Schuh an. Wir waren richtig heiß heute und wollten ein Signal setzen. Das haben wir nicht getan. Dass wir besser spielen können, steht völlig außer Frage. Das sollten wir dann auch tun."

...über die Blaszczykowski-Verletzung: "Wir haben nur Hiobsbotschaften. Das ist für uns eine Katastrophe, aber vor allem ist das für Kuba schrecklich. In irgendeiner Form passt das in diese Saison rein, es sollte aber auch mal der Schlusspunkt gewesen sein."

Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund) nach dem Spiel: "Das war nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren zu fahrlässig, sowohl vorne als auch hinten. Wir kommen nicht in den Spielfluss rein, wirt lassen uns über außen überlaufen. Augsburg hat einige gute Aktionen gehabt - das darf nicht passieren. Jeder ist dabei und kämpft bis zum Umfallen. Aber der eine oder andere klare Blick fehlt." Über die Blaszczykowski-Verletzung: "Es ist schlimm, wenn man nach einer Minute den nächsten Verletzten Spieler hat - da kriegt man wieder einen Knacks, aber das soll keine Ausrede sein für heute Nachmittag hier."

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96) nach seinem geglückten Debüt: "Man hat heute gesehen: Wenn wir zusammenhalten und die Mannschaft auf dem Platz eine hohe Solidarität zeigt, dann können wir mit Sicherheit unsere Punkte holen, auch auswärts." Über die Perspektive: "Das war jetzt das erste Spiel, wir haben noch die komplette Rückrunde vor uns. Klar ist es wichtig, dass man den ersten Schritt positiv macht. Aber es geht weiter. Die Mannschaft weiß das, sie ist bereit dafür, sie hat in den letzten Wochen unheimlich intensiv gearbeitet und hat das heute in großen Phasen des Spiels umgesetzt. Von daher muss ich der Mannschaft ein großes Kompliment machen für das Vertrauen, und dass es heute so gut geklappt hat."

Gertjan Verbeek (Trainer 1.FC Nürnberg) nach dem 4:0-Sieg über 1899 Hoffenheim: "Wenn man die Art und Weise sieht, wie wir gekämpft, Fußball gespielt, die Null gehalten und im richtigen Moment die Tore geschossen haben, dann haben wir überzeugend gewonnen und das auch zu Recht. Das war nicht unser bestes Spiel, aber wenn man dann 4:0 gegen Hoffenheim gewinnt, ist das okay."

Timothy Chandler (1.FC Nürnberg) nach dem Spiel: "Die Erleichterung ist riesengroß. Erstes Spiel, erster Sieg, und dann auch noch 4:0 - aber auch das war vollkommen verdient. Wir freuen uns riesig."

Andreas Beck (1899 Hoffenheim) nach dem Spiel: "Das war absolut desolat. Das hatte nichts zu tun mit dem, was wir uns in der Winterpause vorgenommen hatten. Das war auch nicht annähernd so eine Leistung, wie wir sie in den Testspielen vollbracht haben. Das war eine reine Kopfgeschichte, und das ist unverzeihlich. Nürnberg hat heute das gespielt, was wir spielen wollten."

Oliver Baumann (SC Freiburg) nach dem 3:2-Sieg gegen Bayer Leverkusen: "So soll es sein. Schade, dass es in der Hinrunde nicht so war. Es war Wahnsinn, was wir heute geleistet haben, wie wir immer wieder zurückgekommen sind. Das sind genau unsere Spiele. Davon hatten wir immer ganz ganz viele. Schön, dass sie jetzt wieder da sind."

Bernd Leno (Bayer Leverkusen) nach dem Spiel: "Wir haben jedes Mal, wenn wir in Führung gegangen sind, einen Schritt weniger gemacht und sind ein Prozent weniger gelaufen. Das hat Freiburg bestraft. Freiburg gibt immer Gas - dafür sind sie bekannt."

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