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Brüssel besucht Frankfurt: Europapolitiker auf IAA-Rundgang

Frankfurt am Main (ots) - Drei Abgeordnete der FDP-Fraktion des Europäischen Parlaments haben heute die IAA besucht. Fünf Stunden lang gingen Holger Krahmer, Dr. Jorgo Chatzimarkakis und Dr. Wolf Klinz durch die Messehallen und informierten sich ausführlich über die neuesten Trends und Zukunftsentwicklungen in der Fahrzeugbranche. "Die IAA zeigt, dass gerade die deutschen Hersteller die ökologischen Herausforderungen angenommen und verstanden haben", sagte Holger Krahmer bei dem Rundgang mit seinen Kollegen.

Auf dem Programm der drei Europapolitiker standen alle deutschen Hersteller, der US-amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla und die beiden großen deutschen Zulieferunternehmen Bosch und ZF. In ihren Gesprächen mit Vertretern der Industrie erkundigten sich die FDP-Abgeordneten detailliert nach der technischen Ausstattung der einzelnen Fahrzeuge und nach der gegenwärtigen Situation der einzelnen Untenehmen. Ein Hauptthema waren die CO2-Richtlinien aus Brüssel. "Die Vorgaben der Politik müssen realistisch sein, das heißt, Aufwand und Nutzen müssen in einem angemessenen Verhältnis sein", sagte Krahmer. "Das ist bei den umweltpolitischen Vorgaben der EU-Politik leider nicht immer der Fall." Sein Kollege Klinz sieht insbesondere die deutsche Automobilindustrie in Sachen CO2- Reduktion gut aufgestellt: "Hier auf der Messe erkennt man deutlich die Ausrichtung unserer Industrie auf ein immer sparsamer werdendes Fahren und damit auf den Umweltschutz. Ich denke, dass die deutschen Hersteller die Forderungen der EU bereits vor dem Grenzjahr 2015 erreichen werden", so Klinz.

In Sachen Elektromobilität mahnten die Politiker hingegen Realismus an. "Ich denke, dass in zehn Jahren maximal 10 bis 15 Prozent aller Autos elektrisch fahren werden", sagte Klinz. "Die Probleme von Bezahlbarkeit und Reichweite der Batterie lassen sich lösen, schwieriger ist die Frage der Entsorgung. Klar ist, das Zeitalter des Verbrennungsmotors ist noch nicht vorbei", prophezeite Krahmer. Außerdem stattete noch ein Gast aus Brüssel der IAA einen Besuch ab: Philipp Owen, Chef der Generaldirektion für Umweltfragen der EU- Kommission. Er legte den Schwerpunkt seines Rundgangs ausschließlich auf die deutschen Hersteller und Zulieferer.

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