ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

ver.di will mehr Geld für "Ferienmacher"

Hamburg (ots) - Mit der Forderung nach Einkommensverbesserungen um 4,8 Prozent und einer Erhöhung des Urlaubsgeldes geht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in die diesjährige Tarifrunde für die über 60.000 Beschäftigten der Reisebüros und Touristikunternehmen. "Die Branche wächst und verdient gut", erklärte ver.di-Verhandlungsführer Holger Carstensen am Donnerstag in Hamburg. Mit einer bewusst realistischen Forderung strebe ver.di einen schnellen Tarifabschluss ohne lange Verhandlungsrituale an. "Der Urlaubsboom in Deutschland ist ungebrochen und der Trend zur Buchung in letzter Minute nimmt weiter zu", betonte der Gewerkschafter. Das führe bei den Beschäftigten zu steigenden Belastungen und oft langen Arbeitszeiten. "Wachstum und Strukturwandel der Branche dürfen aber nicht zu Lasten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen", so Carstensen. "Auch die Ferienmacher haben Anspruch auf Zeit und Geld für ihren wohlverdienten Urlaub!" ver.di will zusätzlich Gespräche über den Aufbau einer tariflichen Altersvorsorge aufnehmen und Verbesserungen bei den Vermögenswirksamen Leistungen erreichen. Carstensen regte an, die Vermögenswirksamen Leistungen als eine Komponente in die Tarifliche Altersvorsorge einzubringen. In diesem Zusammenhang warnte er vor unseriösen Versicherungsangeboten zur privaten Altersvorsorge, die "nicht halten, was vollmundig versprochen wird." ver.di werde deshalb in enger Zusammenarbeit mit den neutralen Verbraucherzentralen im Herbst eine "Informationsoffensive zur privaten Altersvorsorge" für die Tourismus-Beschäftigten starten. ots Originaltext: ver.di Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Hinweis für die Redaktionen: Holger Carstensen steht für Rückfragen unter der Rufnummer 0170 - 228 23 45 zur Verfügung. Original-Content von: ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, übermittelt durch news aktuell

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