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"Riester-Rente": ver.di warnt vor Hektik

    Berlin (ots) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
warnt vor übereilten Vertragsabschlüssen zur privaten Altersvorsorge
nach dem neuen Altersvermögensgesetz. Auf einem Flugblatt zur
"Riester-Rente", das derzeit mit einer Auflage von 150.000 Exemplaren
für die "Schwarzen Bretter" der Betriebe auf den Weg gebracht wird,
weist ver.di darauf hin, dass die staatliche Förderung für
zusätzliche private Altersvorsorge erst im Jahre 2002 einsetzt.
Außerdem werde die neue Zertifizierungsbehörde frühestens zum
Jahresende 2001 die ersten Verträge auf ihre Förderfähigkeit hin
überprüft haben. Ein Vertragsabschluss und die Überweisung der
Sparbeträge könnten ohne Verluste bis Ende 2002 erfolgen.
    
    ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christian Zahn bekräftigte in
diesem Zusammenhang am Dienstag in Berlin die Absicht der
Gewerkschaft, den Abschluss von Tarifverträgen zur betrieblichen
Altersvorsorge als weiteres Standbein der Alterssicherung zügig
voranzutreiben. "Um attraktive Konditionen zu erreichen, müssen sich
die Arbeitgeber an der Finanzierung beteiligen", betonte Zahn, der im
ver.di-Vorstand für Sozialpolitik zuständig ist.
    
    
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