Statistisches Bundesamt

DESTATIS: Verdienste in der Industrie im Oktober 2001 um 2,0% gestiegen

        Wiesbaden (ots) -  Wie Destatis, das Statistische Bundesamt,
mitteilt, verdienten im Oktober 2001 die vollzeitbeschäftigten
Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe durchschnittlich brutto 2759
Euro und damit 2,0% mehr als im Oktober 2000. Frauen erzielten im
Berichtsmonat einen Durchschnittsverdienst von 2262 Euro, das waren
21% weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Frauenverdienste
nahmen jedoch - wie auch im Vorjahr - um 2,5% und damit stärker zu
als die Verdienste der Männer (+1,9%).

  Die Bruttomonatsverdienste entwickelten sich bei den Arbeitern und
den Angestellten unterschiedlich. Die Angestellten verdienten 2,7%
mehr als im Oktober des Vorjahrs. Die weiblichen Angestellten
erzielten mit 2713 Euro zwar wesentlich geringere
Durchschnittsverdienste als die männlichen Angestellten (3854 Euro),
jedoch mit 3,3% eine höhere Gehaltssteigerung als die Männer
(+2,4%). Die Verdienste der Arbeiter und Arbeiterinnen nahmen um
1,0% zu, gleichzeitig gingen die bezahlten Wochenstunden um 0,5%
zurück. Bei den Arbeiterinnen ist mit 0,8% eine geringere Zunahme
der Bruttomonatsverdienste festzustellen als bei ihren männlichen
Kollegen (+1,0%).

  Im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und
Versicherungsgewerbe), in dem nur Angestellte erfasst werden, lagen
die Bruttomonatsverdienste im Oktober 2001 mit 2454 Euro im Handel
und 3122 Euro im Kredit- und Versicherungsgewerbe niedriger als im
Produzierenden Gewerbe mit 3539 Euro. Im Handel nahmen die
Angestelltenverdienste - wie in der Industrie - um 2,7% zu, im
Kredit- und Versicherungsgewerbe betrug die Gehaltssteigerung 4,2%.
Die Unterschiede im Verdienstniveau sind auch Ausdruck des
unterschiedlichen Frauenanteils in diesen Bereichen: 28% der
Angestellten im Produzierenden Gewerbe sind Frauen mit einem
niedrigeren Durchschnittsverdienst, im Handel beläuft sich der
Anteil der weiblichen Angestellten auf 45% und im Kredit- und
Versicherungsgewerbe auf 48%.

  Die vollständige Pressemitteilung, incl. Tabelle, ist im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de
zu finden.

Weitere Auskünfte erteilt: Birgit Frank-Bosch,
Telefon: (0611) 75-3758,
E-Mail: birgit.frank-bosch@destatis.de



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