Statistisches Bundesamt

DESTATIS: SPERRFRISTMELDUNG: Freigabe , 12.02.2002, 08:00 Uhr
Deutscher Außenhandel im Dezember 2001 rückläufig

ACHTUNG SPERRFRISTMELDUNG: Freigabe , 12.02.2002, 08:00 Uhr Wiesbaden (ots) - Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen im Dezember 2001 von Deutschland Waren im Wert von 48,2 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 40,2 Mrd. Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren lagen damit im Dezember 2001 um 3,6 % und die Einfuhren um 17,0 % niedriger als im Dezember 2000. Die Außenhandelsbilanz schloss im Dezember 2001 mit einem Überschuss von 8,1 Mrd. Euro ab. Im Dezember 2000 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz + 1,7 Mrd. Euro und im November 2001 + 6,7 Mrd. Euro betragen. Unter Berücksichtigung der Salden für Ergänzungen zum Warenverkehr (- 0,2 Mrd. Euro), Dienstleistungen (- 2,4 Mrd. Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (- 2,4 Mrd. Euro) sowie laufende Übertragungen (- 1,8 Mrd. Euro) schloss - nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank - die Leistungsbilanz im Dezember 2001 mit einem Plus von 1,3 Mrd. Euro ab. Im Dezember 2000 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Passivsaldo von 6,4 Mrd. Euro ausgewiesen. In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden im Dezember 2001 Waren im Wert von 26,1 Mrd. Euro versandt und Waren im Wert von 22,6 Mrd. Euro von dort bezogen. Gegenüber Dezember 2000 gingen die Versendungen in die EU-Länder um 4,9 % und die Eingänge aus diesen Ländern um 15,8 % zurück. In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im Dezember 2001 Waren im Wert von 22,2 Mrd. Euro exportiert und Waren im Wert von 17,5 Mrd. Euro importiert. Gegenüber Dezember 2000 sanken die Exporte in die Drittländer um 2,1 % und die Importe von dort um 18,5 %. Im gesamten Jahr 2001 betrug der Wert der Ausfuhren 637,2 Mrd. Euro und der Wert der Einfuhren 543,3 Mrd. Euro. Gegenüber 2000 stiegen die Ausfuhren um 6,6 % und die Einfuhren um 0,9 %. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2001 mit einem Überschuss von 93,9 Mrd. Euro und die Leistungsbilanz mit einem Plus von 11,1 Mrd. Euro ab. Beim Vergleich mit den Vormonaten ist zu beachten, dass die Einfuhrergebnisse von Januar bis November 2001 revidiert wurden. Detaillierte Ergebnisse enthalten die beiliegenden Tabellen. Grenzüberschreitende Transaktionen Mrd. Euro Januar Januar Tatbestand Dezember bis November Dezember bis 2001 Dezember 2001 2000 Dezember 2001 2000 1 Ausfuhr insgesamt 48,2 637,2 54,9 50,0 597,5 2 Einfuhr insgesamt 40,2 543,3 48,2 48,4 538,3 Saldo der 3 Handelsbi- lanz (1-2) + 8,1 + 93,9 + 6,7 + 1,7 + 59,1 4 Dienstlei- stungs- bilanz - 2,4 - 46,7 - 3,1 - 3,0 - 44,7 5 Erwerbs- und Vermögens- einkommen - 2,4 - 3,5 + 1,1 - 1,9 - 1,2 6 Unentgelt- lichen Leistungen - 1,8 - 26,7 - 2,7 - 2,2 - 27,1 7 Ergänzungen zum Waren- verkehr - 0,2 - 5,9 - 0,6 - 1,0 - 6,4 8 Leistungs- bilanz (3+4+5+6+7) + 1,3 + 11,1 + 1,3 - 6,4 - 20,3 Differenz in den Summen durch Runden der Zahlen Ländergruppen Veränderung gegen Januar Januar Tatbestand Dezember bis Dezember bis 2001 Dezember 2000 Dezember 2001 2000 Mrd. Euro % Ausfuhr insgesamt 48,2 637,2 - 3,6 + 6,6 darunter: EU-Länder 26,1 351,3 - 4,9 + 4,1 Eurozone 20,4 274,9 - 5,8 + 3,8 Nicht Eurozone 5,7 76,4 - 1,5 + 5,4 Drittländer 22,2 285,8 - 2,1 + 9,9 Einfuhr insgesamt 40,2 543,3 - 17,0 + 0,9 darunter: EU-Länder 22,6 300,2 - 15,8 + 1,7 Eurozone 18,3 245,4 - 17,4 + 2,6 Nicht Eurozone 4,3 54,8 - 8,0 - 2,3 Drittländer 17,5 243,0 - 18,5 + 0,0 Revidierte Monatsergebnisse von Januar bis November 2001 Mrd. Euro Monat Ausfuhr Einfuhr Ausfuhrüberschuss Januar 51,7 47,3 + 4,5 Februar 52,0 45,5 + 6,5 März 55,9 47,0 + 8,9 April 52,7 47,3 + 5,4 Mai 54,5 47,1 + 7,4 Juni 53,5 46,6 + 6,9 Juli 55,3 46,6 + 8,8 August 51,6 43,4 + 8,3 September 49,6 43,2 + 6,5 Oktober 57,2 48,2 + 9,0 November 54,9 48,2 + 6,7 Differenz in den Summen durch Runden der Zahlen Weitere Auskünfte erteilt: Hans Seibel, Telefon: (0611) 75-2475, E-Mail: albrecht.krockow@destatis.de ots-Originaltext DESTATIS, Statistisches Bundesamt Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an: DESTATIS, Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon:(0611) 75-3444 Email:presse@destatis.de Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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