Deutsche Bahn AG

EU-Ausschreibung für DB Werke in Sachsen und NRW
Investoren gesucht

Berlin (ots) - Mit Nachdruck betreibt die Deutsche Bahn AG die Suche nach Investoren für die zur Schließung anstehenden Werke der schweren Instandhaltung, mit dem Ziel, die Werke für die Standorte zu erhalten und damit Arbeitsplätze zu sichern. Die Ausschreibung erfolgt europaweit und ist im Supplement zum Amtsblatt der EU vom 26. April 2002 veröffentlicht. Gegenstand des Verfahrens sind die Standorte Chemnitz, Delitzsch und Zwickau im Freistaat Sachsen sowie Opladen in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Bund, Land, Kommunen, Gewerkschaften und Unternehmensberatungen hat die Bahn in den vergangenen Monaten nach Standortlösungen für die Werke gesucht und dabei viele Gespräche mit Unternehmen geführt. "Mit der europaweiten Ausschreibung, für die noch bis zum 24. Mai 2002 Teilnahmeanträge abgegeben werden können, treten wir in eine entscheidende Phase", sagte Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Technik der DB AG, in dessen Ressortverantwortung die schwere Instandhaltung liegt. "Die anstehenden Investorengespräche konzentrieren sich auf die Gruppe derer, die sich im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs anhand feststehender Kriterien qualifizieren. Das entspricht den Anforderungen des EU-Vergaberechts. Weitere Interessenten sind dann von dem Vergabeverfahren ausgeschlossen." Im Werk Chemnitz betreibt die DB AG die Instandhaltung von Diesellokomotiven; in Delitzsch werden Reisezugwagen instand gehalten und modernisiert; das Werk Zwickau ist tätig in der Instandhaltung von Güterwagen und Triebfahrzeugen; das Werk Opladen hält elektrische Lokomotiven instand. Rausch bestätigte, dass mit dem Übergang der Werke an die Investoren Instandhaltungsaufträge der DB mit einer Laufzeit bis Ende 2003 vergeben werden können, um den Neuanfang zu erleichtern. Das fachliche Know-how in diesen Werken sowie die vorhandene Infrastruktur können durchaus wichtige Punkte für konstruktive Gespräche sein. Die Deutsche Bahn hat erhebliche Überkapazitäten aufgrund historisch gewachsener Standort-Entwicklungen im Bereich der schweren Fahrzeuginstandhaltung. Zudem investiert die DB AG rund 10 Mrd. EUR in die Modernisierung ihrer Fahrzeugflotte, mit der Folge geringerer Instandhaltungsnachfragen im Unternehmen. Das Vergabeverfahren wird von PricewaterhouseCoopers Corporate Finance Beratung GmbH, Frankfurt am Main, begleitet. ots Originaltext: Deutsche Bahn AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Christine Geißler-Schild Sprecherin Technik Tel. 030 / 297 61168 Fax 030 / 297 62322 Uwe Herz Stellv. Konzernsprecher Tel.: 030 / 297 61128 Fax: 030 / 297 61935 E-Mail: medienbetreuung@bku.db.de Internet: http://www.bahn.de/presse Hinweis für die Redaktionen: Die Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der EU ist unter nachstehenden Nummern veröffentlich bzw. die Internetadresse lautet: Nr.: 2002/S 82-064241 (Chemnitz) Nr.: 2002/S 82-064242 (Delitzsch) Nr.: 2002/S 82-064243 (Opladen) Nr.: 2002/S 82-064244 (Zwickau) Die Vergabeunterlagen können bis zum 24. Mai 2002 angefordert werden unter: Hansjoerg.arnold@de.pwcglobal.com Original-Content von: Deutsche Bahn AG, übermittelt durch news aktuell

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