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Rheinische Post: 36 Tonnen Hilfsgüter aus Deutschland in Ebola-Gebiete geliefert

Düsseldorf (ots) - Die deutsche Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Seuche kommt immer stärker in Gang. Nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) hat die Bundeswehr mit zwei Maschinen in zehn Flügen bereits 36 Tonnen an Nahrungsmitteln und medizinischem Versorgungsmaterial in die Ebola-Krisengebiete transportiert. Täglich fänden weitere Flüge statt. Zusätzlich zu den rund 200 geeigneten Freiwilligen des Deutschen Roten Kreuzes hat die Bundeswehr nach dem Zeitungsbericht weitere 250 Helfer ausgemacht, die für einen Einsatz infrage kommen. Rund 40 befänden sich bereits in der Schulung und könnten mit zu dem Team gehören, das Mitte November voraussichtlich in Monrovia an den Start gehen werde. Nach aktuellem Planungsstand sei dort ein Behandlungszentrum mit hundert Betten vorgesehen, dessen deutsches Personal alle vier Wochen ausgetauscht werden solle. Für den Ansteckungsfall und die Weiterbehandlung in Deutschland stünden 20 Lufttransportmodule bereit, die unter anderem in einem in Köln stationierten Medevac-Spezialflugzeug Verwendung finden könnten.

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