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Rheinische Post: Vorbilder für die Welt

Düsseldorf (ots) - Das Nobelpreiskomitee, so hört man, hat sich schwergetan dieses Mal. Wen soll man auch auszeichnen mit dem Friedensnobelpreis in einer Zeit, in der blutige Konflikte die Schlagzeilen beherrschen, in der Terror und Bürgerkrieg ganze Regionen verwüsten? Am Ende haben die Juroren viel Fingerspitzengefühl bewiesen. Mit der pakistanischen Schülerin Malala Yousufzai und dem indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi wurden zwei tapfere Kämpfer für die Rechte der Kinder ausgezeichnet, die noch dazu aus zwei Ländern stammen, die sich bis heute in latenter Feindschaft gegenüberstehen. Eine Entscheidung voller Symbolik also, vor allem aber eine exzellente Wahl. Beide Preisträger sind Vorbilder für uns. Nie haben sie aufgegeben, immer sind sie ihren Überzeugungen treu geblieben. Sie sind für Kinder eingetreten, die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft und stets die ersten Opfer von Krieg und Extremismus. Besonders Malala, die - selbst noch fast ein Kind - von Taliban schwer verletzt wurde, steht heute für die Botschaft: Die Fanatiker dürfen nicht siegen!

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