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Rheinische Post: Spitzenliberale Rehn und Lambsdorff für EU-Sanktionen gegen Russland

Düsseldorf (ots) - Der liberale EU-Kommissar Olli Rehn und der FDP-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Alexander Graf Lambsdorff, befürworten einen harten Kurs der EU gegenüber Russland in der Ukraine-Krise. Dies erklärten sie in einem gemeinsamen Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Rehn: "Die bisherigen Strafmaßnahmen zeigen Wirkung. Russlands Wirtschaft ist in der Rezession und die Märkte sanktionieren Moskau längst. Die Bonität liegt knapp über Ramschniveau. Wir müssen den Druck aufrecht erhalten und gleichzeitig an einer diplomatischen Lösung des Konflikts weiterarbeiten." Lambsdorff ergänzte: "Wenn Putin seine Eskalationspolitik weiter treibt - und etwa die Wahlen am 25. Mai gestört werden -, muss es Wirtschaftssanktionen geben. Das würde auch die deutsche Wirtschaft mittragen. Denn wir können einen so massiven Angriff auf unsere freiheitliche westliche Ordnung nicht zulassen." Er bezweifle aber, dass die Bundesregierung ausreichend auf die Folgen vorbereitet sei, zum Beispiel was die Versorgungssicherheit angehe. "Warum etwa hat Deutschland immer noch kein Flüssiggas-Terminal?"

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