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Rheinische Post: Albig: Stichtag für geringere Windstrom-Förderung verschieben

Düsseldorf (ots) - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat wesentliche Nachbesserungen zugunsten des Windstroms bei der geplanten Ökostrom-Reform verlangt. So müsse der Stichtag 23. Januar 2014, ab dem ungenehmigte neue Wind-Anlagen nur noch die geringeren Vergütungssätze erhalten sollen, auf den 31. Dezember 2014 verschoben werden. "Wir sollten denjenigen, die ihre Windkraftanlage in diesem Jahr am Netz haben, die Gelegenheit geben, nach den alten Bedingungen gefördert zu werden", sagte Albig der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Kriterium für die geringere Förderung der Wind-Anlagen solle nicht der Genehmigungszeitpunkt, sondern der Zeitpunkt des Netzanschlusses sein. Albig wandte sich zudem gegen den von Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) geplanten Ausbaudeckel für Windstrom an Land von 2,5 Gigawatt pro Jahr. "Ich bin gegen einen Deckel bei 2,5 Gigawatt pro Jahr für den Ausbau von Windkraft an Land, weil Wind an Land den Strom günstig macht", sagte Albig. "Wind an Land ist schon heute mit Produktionskosten von sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde eine sehr günstige Energieform", sagte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident. Er verlangte, den Ersatz alter durch neue, größere Windräder an bestehenden Anlagen - das so genannte "Repowering" - nicht auf den Ausbaudeckel anzurechnen. Die geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist Thema des Bund-Länder-Gipfels am Dienstag bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

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