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Rheinische Post: Hollande in Not

Düsseldorf (ots) - Paris ist die Stadt der Liebe. Stimmt. Was Gerüchte um vermeintliche Affären von Präsidenten der Fünften Republik betrifft, so ist man an der Seine so einiges gewohnt. Richtig. François Hollande macht da keine Ausnahme. Falsch. Über die angeblichen Eskapaden ihres derzeit amtierenden Staatschefs sind viele Franzosen nicht länger gewillt, mit einem augenzwinkernden "o là là" hinwegzugehen. Das Land steht auch 20 Monate nach Antritt des 59-jährigen Sozialisten vor massiven Wirtschafts- und Finanzproblemen. So vieles wollte Hollande anders machen, so vieles besser. Viel zu wenig hat er erreicht. Leicht kann sich da der Verdacht, der Präsident habe in dieser Lage vor allem Amouren im Sinn, zum Desaster auswachsen. Privatleben hin, Privatsphäre her: Auch wenn nicht alle Details zutreffen, über die immer mehr französische Medien berichten, setzt sich Hollande der erheblichen Gefahr aus, angreifbar zu werden. Gerade jetzt, wo er mit der Wirtschaft einen "Pakt der Verantwortung" für mehr Jobs schließen will, stellt sich die Frage: Wie verantwortlich handelt der Präsident?

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