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Rheinische Post: Afghanistans Zukunft = Von Gregor Manytz

Düsseldorf (ots)

Noch vor der Wahl wollten Außen- und Verteidigungsminister darlegen, wie sie sich den künftigen deutschen Afghanistan-Einsatz vorstellen. Das klang nach Spätsommer oder Frühherbst. Dass die mit der Mission befassten Ministerien gestern bereits entschieden, kommt für die eigene Öffentlichkeit wie für die Partner im Bündnis überraschend früh. Möglicherweise hat die Kanzlerin kein Interesse an einem monatelangen Gezerre, an ausufernden Zahlenspekulationen. Sie räumt derzeit ein potenziell unangenehmes Wahlkampfthema nach dem anderen vom Tisch. Aber das erklärt die Eile nur bedingt. Tatsächlich greift die Bundesregierung auch auf einen Trick zurück, mit dem schon die rot-grünen Vorgänger erfolgreich waren: Die hatten für eine Ausweitung des Einsatzes über die Hauptstadt hinaus bereits die Hand gehoben, als die anderen noch mit Abwägen beschäftigt waren. Zügig übernahm Deutschland die Verantwortung für den Norden des Landes. Um die gefährlicheren Süd-Ost-Regionen mussten sich dann andere kümmern.

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