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Rheinische Post: Eltern besorgt

Düsseldorf (ots) - Ein Kommentar von Detlev Hüwel:

Die Politik von Rot-Grün in NRW beschränkt sich derzeit weitgehend aufs Schuldenmachen und auf die Ankündigung, gesetzliche Regelungen der Vorgängerregierung rückgängig zu machen. Das gilt für die Mitbestimmung im Landesdienst ebenso wie für die Studiengebühren und das Schulwesen. Mit der Möglichkeit, zur neunjährigen Gymnasialzeit zurückzukehren oder beim "Turbo-Abitur" nach acht Jahren zu bleiben, hat die Grünen-Schulministerin Sylvia Löhrmann erhebliche Unruhe in die Gymnasien getragen. Nicht minder groß ist derzeit auch die Verunsicherung von Eltern, deren Kinder eingeschult werden sollen. Schwarz-Gelb hatte die Grundschulbezirke aufgelöst, so dass die Eltern ihre Kinder an einer Grundschule ihrer Wahl - unabhängig vom Wohnbezirk - anmelden konnten. Die rot-grüne Minderheitsregierung will den Kommunen die Rückkehr zu den Schulbezirken ermöglichen. Wenn die Linkspartei mitmacht, kann die entsprechende Änderung des Schulgesetzes schon bald vom Landtag verabschiedet werden. Besorgte Eltern fragen sich daher, ob in ihrer Gemeinde die freie Schulwahl hinfällig werden könnte. Die Ungewissheit ist für sie quälend.

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