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Rheinische Post: Allein mit Kind Kommentar Von Eva Quadbeck

Düsseldorf (ots) - Alleinerziehende werden zum Glück schon lange nicht mehr stigmatisiert. Dennoch stehen sie keineswegs selbstverständlich in der Mitte der Gesellschaft. Jede dritte alleinerziehende Mutter lebt von Hartz-IV. Und auch bei denen, die einen Job haben, ist das Geld knapp. Für sie ist es schwierig, ihren Kindern die gleichen Chancen zu eröffnen, wie dies Paarfamilien können. Eine gute Infrastruktur mit Beratungsstellen, Jobvermittlung und flexibler Kinderbetreuung kann Alleinerziehenden die entscheidenden Hilfen geben, damit sie nicht in der Armutsfalle landen. Deshalb lebt auch die Mehrheit der Single-Mütter und -Väter in Großstädten. Dort sind die öffentlichen Angebote meistens vielfältiger und dichter gesät. Die Daten des Statistischen Bundesamtes belegen, dass eine Mehrheit der Alleinerziehenden den Alltag selbstständig meistert. Das ist eine ermutigende Nachricht. Sie zeigt, dass sich die Gesellschaft auf wandelnde Familienstrukturen einstellt. Die Zahlen enthalten aber auch eine bedrückende Botschaft: Immer weniger Müttern und Vätern gelingt es, als Paar zu bestehen. Kinder aber sehnen sich nach einer heilen Welt, in der sie mit Mama und Papa zusammenleben.

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