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Rheinische Post: Aktion gegen Hamas Kommentar Von Gregor Mayntz

Düsseldorf (ots) - Das Verbot der "Internationalen Humanitären Hilfsorganisation" klingt nach einem Verbot humanitärer Hilfe für die Menschen in Gaza und damit nach einer einseitigen, ja grausamen Parteinahme im Nahostkonflikt. Genau diese suggestiven Bilder in unseren Köpfen wollten die Islamisten erreichen und damit die wahren Zusammenhänge verschleiern. Es geht hier nicht um Überlebenshilfe für Palästinenser, wie bei anderen konkreten Projekten des Westens. Es geht letztlich um eine Facette des islamistischen Kampfes gegen "Ungläubige". Denn die Hamas selbst schert sich nicht darum, was in ihren Aktivitäten sozial, politisch oder terroristisch sein soll. Es gehört für sie zusammen. Wenn sie Kinder zum Krieg erzieht und ihnen übelste antisemitische Hetze eintrichtert - ist das ein unterstützenswertes Hilfsprojekt? Wenn sie durch einen Sozialverein Solidaritätsempfänge für Selbstmordattentäter veranstaltet - gebühren ihr dafür Spendengelder? Wer mag in dieser Gemengelage sicherstellen, dass wohlmeinend gegebene Hilfe nicht der Finanzierung neuer Raketen dient? Diese "Hilfe" galt dem Hass. Solange die Hamas selbst jede Verständigung ablehnt, darf sie auch unter dem Deckmantel sozialer Wohltaten nicht unterstützt werden.

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