Alle Storys
Folgen
Keine Story von Rheinische Post mehr verpassen.

Rheinische Post

Rheinische Post: Ampelmännchen gibt den Weg frei Kommentar Von Sven Gösmann

Düsseldorf (ots)

Wahrscheinlich ist FDP-Landeschef Andreas Pinkwart nun genau das, was er nicht sein wollte - Steigbügelhalter der ersten rot-rot-grünen Koalition. Mit seinem Ampelgehampel jedenfalls hat Pinkwart es SPD-Landeschefin Hannelore Kraft erleichtert, ein Linksbündnis zu schmieden. Vor der Wahl hatten die Liberalen werbewirksam ihre Ablehnung einer Ampelkoalition mit SPD und Grünen herausgestellt, um nach der Wahl auf das Kleingedruckte zu verweisen, das ihnen ein solches Bündnis ermöglicht hätte. Mit diesem Politikverständnis von Winkeladvokaten haben die liberalen Ampelmännchen nicht nur die Öffentlichkeit, sondern vor allem sich selbst in Verwirrung gestürzt. Die NRW-FDP steht vor einem Scherbenhaufen. Die verschmähten Sozialdemokraten und Grünen können für sie überraschend schnell darauf verweisen, dass für einen echten Politikwechsel nur die Linke als Partner bleibt. Schritt für Schritt wird Frau Kraft die Skeptiker in ihrer Partei wie im Wahlvolk an diese "Tatsache" gewöhnen. Diese Taktik kann aufgehen, weil sich Kraft im Anstreben von Rot-Rot-Grün geschickter verhält als Andrea Ypsilanti in Hessen. Zusätzlich stabilisierend wirken die steigenden Umfragewerte aller linken Parteien auf Bundesebene. Hannelore Kraft ist dem Ministerpräsidentenamt gestern einen ganzen Schritt näher gekommen.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Rheinische Post
Weitere Storys: Rheinische Post
  • 13.05.2010 – 00:00

    Rheinische Post: Wittke (CDU) bringt Jamaika-Koalition ins Spiel

    Düsseldorf (ots) - Nach Ansicht des stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Oliver Wittke würde eine so genannte Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen stabile Regierungsverhältnisse in Nordrhein-Westfalen schaffen. Dass die Grünen ein solches Bündnis ausgeschlossen hätten, sei "töricht", sagte Wittke der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "In einer so schwierigen Situation sollte man keine Konstellation ...