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Rheinische Post: Union will Handel mit Leerverkäufen und Kreditderivaten eindämmen

Düsseldorf (ots) - Die Finanzpolitiker der Union wollen angesichts der Spekulationswellen auf den Finanzmärkten den Handel mit Leerverkäufen und Kreditversicherungen eindämmen. "Es darf keine freie Bahn für Zocker durch Leerverkäufe geben", sagte der finanzpolitische Sprecher von CDU/CSU, Leo Dautzenberg, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Die deutsche Finanzaufsicht Bafin werde für Leerverkäufe in Kürze "erhöhte Transparenzanforderungen erlassen", kündigte der CDU-Politiker an. Dautzenberg forderte zudem "ein international abgestimmtes Vorgehen bei Leerverkäufen", um zu vermeiden, dass Spekulanten auf weniger regulierte Finanzplätze ausweichen. Für Kreditderivate forderte Dautzenberg eine Meldepflicht bei der Finanzaufsicht. "Die Transparenz ist durch Meldepflichten zu erhöhen"" sagte der Finanzpolitiker. "Der Handel mit Kreditderivaten hat teilweise ein natürliches Maß verlassen", sagte der Finanzpolitiker. "Hier gilt es zwingend Einhalt zu gebieten." Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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