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Rheinische Post: Frauen stärken Von Annette Bosetti

    Düsseldorf (ots) - Deutschland hat Milliardärinnen, Talkmasterinnen und eine Kanzlerin. Und doch hat Deutschland schlechte Noten für seine Bemühungen um die Gleichberechtigung bekommen, ist nur auf Platz zwölf unter 134 Ländern der Erde gelandet. Als ein Gradmesser für Chancengleichheit gilt der Report des Weltwirtschaftsforums, der die gesellschaftspolitische Wirklichkeit weltweit abbildet  von den führenden Skandinaviern bis zum Schlusslicht Jemen. Dem Bericht zufolge verdienen Frauen weniger, nehmen kaum Führungsaufgaben wahr und haben in der Politik zu wenig Gewicht. Aber : Eine florierende Gesellschaft kann nur unter gleichberechtigter Teilnahme von Frauen und Männern entstehen. Das ist die wichtigste Botschaft des Forums. Was machen die Skandinavier besser? Der schwedische Regierungschef ist frauenfreundlich, mahnt Papa-Monate an. In Norwegen gelten Quotenregelungen. Doch familienfreundliche Politik verspricht mehr als Quote. Frauen sind top ausgebildet und ebenso intelligent wie Männer. Ihre Achillesferse im Job ist die Mutterschaft. So richtet sich die Hoffnung auf die wenigen Ministerinnen im neuen Kabinett Merkel, dass sie mit der Kanzlerin die Frauen stärken und für mehr Chancengleichheit sorgen.

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