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Rheinische Post: Sorgen der Älteren

Düsseldorf (ots) - Von Detlev Hüwel Es ist erst ein halbes Jahr her, da hat Alt-Bundespräsident Roman Herzog vor einer "Rentner-Demokratie" in Deutschland gewarnt. Seine Behauptung, die Älteren wollten die Jüngeren "ausplündern", löste zu Recht eine Protestlawine aus. Der Anlass für seine schroffe Attacke war die Anpassung der Renten um magere 1,1 Prozent Es ist sicher kein Zufall, dass jetzt im Vorfeld einer Serie von Wahlen politischer Druck spürbar wird. Die Senioren-Union der nordrhein-westfälischen CDU fordert die Parteiführung auf, Farbe zu bekennen und den Belangen der Älteren mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Das bezieht sich zwar auch auf das Rentensystem, eine Angelegenheit des Bundes, aber der Appell richtet sich ebenso an die Verantwortlichen in Land und vor allem in den Kommunen. Hier kann und muss noch eine Menge getan werden. Bessere Beleuchtung, sicherere Wege, längere Ampel-Grünphasen. Die Liste der (nicht immer kostspieligen) Maßnahmen ist ellenlang. Die demografische Entwicklung macht eine stärkere Einbeziehung älterer Menschen in die politischen Handlungsabläufe zwingend. Die Älteren sollten Chancen zum Mittun nutzen. Die etablierte Politik darf ihnen keine Hindernisse in den Weg stellen. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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