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Rheinische Post: Bundeskanzlerin Merkel distanziert sich vom Zukunftspreis für Deutsche-Bank-Chef Ackermann

    Düsseldorf (ots) - Die Verleihung des Zukunftspreises der "Initiative Forum Zukunft" an Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel verärgert. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Das Kanzleramt gehe deutlich auf Distanz zu der geplanten Preisverleihung und habe signalisiert, dass "NRW mit dieser Entscheidung selbst umgehen" müsse, schreibt die "Rheinische Post". Das Kanzleramt sei sicher, dass der CDU-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die richtige Entscheidung treffe. Der Zukunftspreis wird seit 1997 verliehen. Ackermann soll ihn am am 13. November in Bonn erhalten. Im Kuratorium der Initiative sitzt neben Franz Beckenbauer, Liz Mohn und Bodo Hombach auch NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. EU-Kommissionspräsident Barroso wird den Preis überreichen. Rüttgers ist als Redner der Veranstaltung vorgesehen. Die Bundeskanzlerin hatte sich in einer Sondersitzung des Kabinetts am Montag empört über Ackermann gezeigt. Grund dafür ist eine bislang nicht dementierte Äußerung des Vorstandschefs der Deutschen Bank in einer internen Besprechung. "Ich würde mich schämen, wenn wir Staatsgeld annehmen würden", soll Ackermann dort vor etwa 150 Top-Managern des Instituts gesagt haben.

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