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Rheinische Post: Jagd auf Piraten vor Somalia beginnt

Düsseldorf (ots) - Die europäischen Militärkräfte vor den Küsten Somalias und des Jemen machen jetzt systematisch Jagd auf Piratenorganisationen. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise. So hätten dänische Kampfschwimmer und Militärpolizisten im Golf von Aden vor der gleichnamigen jemenitischen Hafenstadt zwei Piratenschiffe gestürmt und zehn Freibeuter festgenommen. Spanien entsende ein Aufklärungsflugzeug und 90 Soldaten nach Dschibuti. Die festgenommenen Piraten befänden sich zurzeit an Bord des dänischen Kriegsschiffs "Absalon", das als Basis für die Operation diente. Das habe das Verteidigungsministerium in Kopenhagen bestätigt. Es seien zahlreiche Schnellfeuergewehre und Panzerfäuste sichergestellt worden, die üblichen Waffen der Piraten dieser Region. Die dänischen Kampfschwimmer des "Froschmannkorps", die den Zugriff ausführten, sind speziell im Entern von Schiffen und im Nahkampf ausgebildet. Nach Angaben der Zeitung sind entlang der somalischen Küste inzwischen 23 Piratenlager identifiziert. Die Zahl der Seeräuber werde auf mehr als tausend geschätzt. Zurzeit halten sie nach unterschiedlichen Quellen zwischen elf und 16 Schiffen mit 147 Seeleuten fest, um Lösegelder in Millionenhöhe zu erpressen. Drei Frachter seien zu Mutterschiffen umgerüstet worden, von denen aus die Kaper-Schnellboote auf hoher See gestartet werden. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2304 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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