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Rheinische Post: Kinder-Unfälle sind vermeidbar Kommentar VON MATTHIAS BEERMANN

Düsseldorf (ots) - Verkehrsunfälle mit Kindern sind der Alptraum von Eltern, Autofahrern und Rettungskräften. Das Schlimmste, was vielen Menschen in ihrem Leben je widerfahren ist. Dabei könnten viele dieser Unfälle vermieden werden. Das beginnt mit dem Bewusstsein für die Gefahr. Bei den Kindern, die so früh und so gut wie möglich auf die Risiken des Straßenverkehrs vorbereitet werden müssen. Aber auch bei den Erwachsenen. Rasen auf innerstädtischen Straßen, missachtete rote Fußgängerampeln oder Eltern, die ihre Kinder nicht anschnallen jeder Verkehrspolizist kann Auskunft darüber geben, wie verantwortungslos einige Zeitgenossen mit den Leben der Kinder spielen. Gefragt sind aber auch die Politiker. Die Straßen in Nordrhein-Westfalen sind ein ganz besonders gefährliches Pflaster für Kinder. Dafür gibt es Gründe, vor allem die starke Urbanisierung in NRW, die vielen großen Städte, den dichten Verkehr. Trotzdem sind die schlechten NRW-Unfallzahlen kein unabwendbares Schicksal. Es gibt Städte wie Krefeld, die vorgemacht haben, dass man das Unfallrisiko für Kinder deutlich senken kann, wenn man das Problem gemeinsam mit allen Beteiligten, mit aller Konsequenz und vor allem dauerhaft angeht. Es ist nicht einzusehen, warum etwas, was in Krefeld gelungen ist, nicht auch anderswo glücken kann. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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