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Rheinische Post: Schule beginnt

Düsseldorf (ots) - Von Detlev Hüwel Heute, am ersten Schultag in NRW, werden mehr Lehrerinnen und Lehrer im Einsatz sein als je zuvor, obwohl die Schülerzahl weiter sinkt. Tausende zusätzliche Lehrerstellen hat die schwarz-gelbe Landesregierung seit 2005 geschaffen. Das wird auch in diesem Schuljahr zu einem Abbau des Unterrichtsausfalls führen. Aber auch die individuelle Förderung, auf die Schüler hierzulande einen Rechtsanspruch haben, kann intensiviert werden. Doch noch immer werden die Lehrkräfte von zuviel Bürokratie eingezwängt. Das betrifft nicht nur die überfrachteten Lehrpläne, sondern auch zeitraubende Aufgaben wie Buchbestellungen, Überprüfen von Attesten, Einsammeln von Kopiergeld oder Aufsicht beim Mittagessen in der Ganztagsschule. Den Schulen sollten (ohne Anrechnung auf das Lehrerdeputat) Verwaltungsassistenten zur Seite gestellt werden, damit sich die Lehrer auf ihre pädagogische Kernaufgabe konzentrieren können. Es ist erfreulich und kommt sicher nicht von ungefähr, dass das Ansehen der Lehrer weitaus besser ist als mitunter angenommen, wie eine neue Umfrage zeigt. Fakt ist aber auch, dass Lehrer noch zu wenig praxisnah ausgebildet werden. Das muss sich im Zuge der Ausbildungsreform unbedingt ändern. Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2303 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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