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Rheinische Post: Hohe US-Schulden Kommentar VON FRANK HERRMANN

Düsseldorf (ots)

Es sind vor allem die Kosten des Irak-Krieges,
die den amerikanischen Staatshaushalt so tief in die roten Zahlen 
drücken. Was der Feldzug unterm Strich kosten wird, weiß man noch 
nicht, zumal niemand sagen kann, wie lange die GIs noch im 
Zweistromland stehen. Mit der Schuldenlast bürdet George W. Bush 
seinem Amtserben eine gewaltige Hypothek auf. Sicher, es kommen noch 
andere Punkte hinzu. Die Sozialausgaben, so mager sie angesetzt sein 
mögen, steigen auch in den USA. Verschärfte Grenzkontrollen, bis hin 
zu den Fingerabdrücken an den Flughäfen, kosten Geld. Die Behörde zur
Terrorabwehr wächst fast wie ein bürokratischer Selbstläufer. Die 
Immobilienkrise belastet den Steuerzahler, der nun für die Fehler der
Banken geradestehen soll. Das fiskalische Fass ohne Boden, es 
begründet ganz wesentlich, warum die meisten US-Bürger einen 
schnellen Rückzug aus dem Irak verlangen. Zugegeben, die nüchternen 
Rechner haben Recht, wenn sie vor Panik warnen. Uncle Sam bricht 
nicht gleich zusammen, auch wenn er einen enormen Schuldenberg 
angehäuft hat. Das vorausgesagte Haushaltsminus fürs Finanzjahr 2009 
beträgt 3,3 Prozent der Wirtschaftskraft der USA. Zum Vergleich: 1983
waren es sechs Prozent gewesen.

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