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Rheinische Post: "Renten-Rebell" distanziert sich von Herzog Jens Spahn nennt Altbundespräsidenten "nicht hilfreich"

    Düsseldorf (ots) - Im Streit über die Rentenerhöhung und die künftige Macht der Senioren als Wählergruppe hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn (27) von Alt-Bundespräsident Roman Herzog distanziert. "Es ist zwar wichtig, dass es diese Debatte gibt, aber auf diese Art ist sie nicht sehr hilfreich", sagte Spahn gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). "Wir brauchen eine sachliche Auseinandersetzung und keine Schlagzeilen-Diskussion", forderte der Jungpolitiker. Spahn war zuvor wegen seiner offenen Kritik an der vom Bundeskabinett beschlossenen Rentenerhöhung auch in seiner eigenen Partei unter starken Beschuss geraten. Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, hatte Spahn "politische Unreife" bescheinigt und gedroht, ihm wegen seiner Äußerungen eine erneute Kandidatur für den Bundestag zu verbauen.

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