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Rheinische Post: Rauen: Olympia-Boykott verschlechtert Menschenrechtslage in China

    Düsseldorf (ots) - Der stellvertretende Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Peter Rauen (CDU) hat sich trotz des gewaltsamen Vorgehens der chinesischen Sicherheitskräfte in Tibet gegen einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking ausgesprochen. "Damit würde man den Menschen nicht helfen. Viel besser wäre es, wenn auch das Internationale Olympische Komitee massiv darauf drängen würde, dass China mit den Tibetern verhandelt", sagte Rauen der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Montagausgabe). Den Menschen in Tibet nütze es am meisten, wenn ihre Situation weltweit öffentlich bekannt werde. Nach eigenen Delegationsbesuchen in China äußerte Rauen den Eindruck: "Die chinesische Führung wird alles tun, damit die Olympischen Spiele erfolgreich sind und China sich vor der Welt gut darstellt. Das ist die große Chance, konkrete Verbesserungen zu erreichen. Ein Boykott der Spiele würde die Lage der Menschenrechte nur verschlechtern", warnte Rauen.

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