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Rheinische Post: Schwachstelle Rücken

    Düsseldorf (ots) - von Helmut Michelis

    Ich habe Rücken - die rheinische Beschreibung der Zivilisationskrankheit Nummer eins machte Reporter Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling deutschlandweit bekannt, und Millionen Menschen lachten darüber. Keinen Grund zur Heiterkeit haben jene Millionen, die tatsächlich täglich unter höllischen Rückenbeschwerden leiden. Die Krankheit ist zwar nicht neu: Früher traf sie meist körperlich hart geforderte Berufsgruppen wie Maurer. Unsere vom Computer beherrschte Arbeitswelt vergrößert aber die Zahl der Betroffenen massiv. Denn der Mensch ist zum Dauersitzen nun einmal nicht geschaffen. Und stand man früher noch kurz auf, um eine Akte aus dem Regal zu holen oder dem Kollegen ein Schriftstück zu bringen, so schreibt man heute stattdessen eine Mail - und sitzt so bis zu 14 Stunden am Tag. Das kann einfach nicht gesund sein. Der Rücken sei der Spiegel der Seele, sagen die Ärzte. Die verdichtete Arbeitsbelastung und der Leistungsdruck führen zu einer zunehmend verkrampften Gesellschaft. Besonders schwere Fälle nehmen zu  mit allen Folgen für die Volkswirtschaft. Die Betriebe müssen sich also etwas einfallen lassen. Doch auch jeder Einzelne kann etwas tun. Wie wär's zum Beispiel mit Sport oder häufigeren Spaziergängen? Bericht: Jeder dritte Deutsche..., Titelseite

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