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Rheinische Post: In die Zukunft mit "Rohstoff Grips"

    Düsseldorf (ots) - Von Detlev Hüwel

    Geld in Bildung zu stecken, ist die lohnendste Zukunftsinvestition. Der "Rohstoff Grips" ist ein überaus wertvolles Pfund, mit dem auch Industrieländern wuchern müssen. NRW mit seiner bundesweit einzigartigen Hochschullandschaft hat längst die Zeichen der Zeit erkannt. Dennoch hat es in der Vergangenheit Fehlsteuerungen gegeben. Mit dem Verzicht auf Studiengebühren fehlte vielfach der Anreiz für ein zügiges Studium. "Langzeitstudenten" und solche, die es nur noch auf das billige Semester-Ticket abgesehen hatten, blähten die Kartei auf; die Zahl der Studienabbrecher war zum Teil erschreckend hoch. Welch unerhörte Verschwendung geistiger und finanzieller Ressourcen. Sicher sind Gebühren kein Allheilmittel, aber der Versuch lohnt allemal. Zumal er im Gegenzug den Studierenden einen Anspruch auf akzeptable Lernbedingungen gibt. Die "Geld-zurück-Garantie" des NRW-Wissenschaftsministers setzt die Hochschulen unter Druck, die Mittel angemessen zu verwenden. Mehr Personal ist vielerorts dringend vonnöten, um die Überbelegung von Hörsälen und Seminarräumen zu beenden. Der Stellenabbau bei Professuren und im akademischen Mittelstand kann keine Lösung sein. Angesichts zunehmender Studierendenzahlen muss auch der Staat alle Anstrengungen darauf richten, die Hochschulen besser auszustatten.

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