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Weser-Kurier: Über Niedersachsen im Wahlkampf schreibt Peter Mlodoch:

Bremen (ots) - Der Kampf gegen Kriminalität und Terror, gegen rechte wie linke Gewalt ist viel zu wichtig, als dass man ihn im Wahlkampfgetöse zerredet. Mit dieser Kritik an der Landtagsdebatte um die innere Sicherheit in Niedersachsen hat der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Dietmar Schilff, völlig Recht. Auch wenn in knapp vier Wochen Kommunalwahlen zwischen Küste, Heide und Harz anstehen: Lautstarkes Poltern, bei dem die schwarz-gelbe Opposition Rot-Grün als viel zu lasch gegenüber Verbrechern und Extremisten kritisiert und sich im Gegenzug den Vorwurf der Panikmache einhandelt, hilft den verunsicherten Menschen keineswegs weiter. Das Szenario eines höchst gefährlichen Niedersachsens ist ebenso falsch wie das Bild einer Oase der Glückseeligen. Ein gemeinsames Handeln der vier im Parlament vertretenen Parteien wäre jetzt das Gebot der Stunde: mögliche Schwachpunkte bei den Sicherheitsbehörden nüchtern aufspüren und dann schnell beseitigen. Je größer der Zusammenhalt der Gesellschaft, desto stärker sind die Abwehrkräfte gegen Gefahren von außen wie innen. Ideologische Hahnenkämpfe dagegen nützen nur den Populisten und Radikalen.

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