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Weser-Kurier: Kommentar von Philipp Jaklin über Chinas Börsencrash

Bremen (ots) - Das war ein gründlich vermurkster Jahresauftakt an den Aktienmärkten. Schon am ersten Handelstag machten sich Unruhe, Angst, Nervosität breit - in Schanghai und Shenzen ebenso wie in New York und Frankfurt. Für den Dax, gut vier Prozent im Minus, war es der holprigste Start in den Januar seit 25 Jahren. Dass Chaos an den Börsen in China international solche Wellen schlägt, ist ein Warnsignal. Das schwächelnde Wachstum des Landes ist eine der größten Unsicherheiten für die Weltwirtschaft in den kommenden zwölf Monaten. Die deutschen Exporteure betrifft das direkt. Da tröstet es wenig, dass manches am Kurssturz chinesischer Aktien nötige Korrektur ist. Ja, an Asiens Märkten haben sich spekulative Blasen gebildet. Doch die Risiken für die Konjunktur sind ganz real. Für die Weltwirtschaft kommen sie nicht nur aus China. Welche Folgen wird der massive Ölpreisverfall noch haben? Auch das beschäftigt manche Investoren. Müssen sich auch Privatanleger Sorgen machen? Bislang sagen die meisten Experten voraus, dass der Dax 2016 weiter nach oben geht. Das könnte gut so sein. Aber Wachsamkeit ist geboten.

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