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Weser-Kurier: Über Niedersachsen und den Klimawandel schreibt Silke Looden:

Bremen (ots) - Niedersachsen ist vom Klimawandel besonders betroffen. Das wundert im Agrar- und Küstenland eigentlich niemanden. Je extremer die Wetterkapriolen infolge der Erderwärmung, desto schlechter die Ernte. Je stärker die Stürme, desto größer die Überflutungsgefahr an der Küste. So einfach ist das - und auch wieder nicht. Niedersachsen kann nicht warten, bis internationale oder nationale Klimaschutzziele greifen. Es muss mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb hat es einen Sinn, dass das Bundesland eigene Klimaschutzziele in einem Gesetz festschreibt. In Niedersachsen haben sich Windkraft und Biogas etabliert. Das Ziel, sich bis 2050 überwiegend mit erneuerbaren Energien zu versorgen, ist also durchaus realistisch. Dieser Sommer hat bereits gezeigt, wie anfällig die Versorgung in einem industrialisierten Land sein kann. In den Ställen starben Tausende Tiere den Hitzetod. Es gab sogar erste Engpässe bei der Trinkwasserversorgung. Der Klimawandel ist inzwischen im ganzen Land spürbar. Grünen-Umweltminister Stefan Wenzel macht zu Recht Druck, um das Schlimmste zu verhindern.

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