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Weser-Kurier: Zur Bremer Innovationsstudie schreibt Stefan Lakeband:

Bremen (ots) - Zukunftsrat, Innovationssysteme, Technologiepolitik. Es sind aufgeblasene Begriffe, die häufig wenig Konkretes sagen. Auch eine neue Studie von Bremer Ökonomen greift auf diese und ähnliche Wörter zurück. Und auf den ersten Blick wirken auch die Vorschläge der Wissenschaftler wenig konkret. Sie fordern unter anderem, dass sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch setzen sollen. Sie sollen zusammenarbeiten, sich gegenseitig befruchten. Auch daraus lässt sich wenig für die Praxis ableiten. Trotzdem wäre es falsch, die Studie zu ignorieren. Denn Fakt ist: Bremen hat keine große Wahl. Die Arbeitslosenquote ist zwar halbwegs stabil, doch trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung immer noch sehr hoch. Nur wie soll sich das ändern? Im Haushalt der Hansestadt klafft ein großes Loch; teure Maßnahmen, um mehr Jobs zu schaffen, sind nicht drin. Deswegen wäre es fatal, nicht genauer hinzuschauen. Denn in den Vorschlägen - so vage sie auch klingen mögen - steckt Potenzial, mit dem Bremen für wenig Geld, viel erreichen kann. Denn Bremen hat viele kluge Köpfe, Leute mit Ideen, Gründergeist. Wenn sie zusammen kommen, kann Gutes entstehen. Ganz egal, welchen aufgeblasenen Namen sie sich am Ende geben.

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