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Weser-Kurier: Kommentar von Maren Beneke zum Bausparkassen-Test

Bremen (ots) - Auch das noch: Als wären die deutschen Sparer nicht schon gebeutelt genug. Dank der niedrigen Zinsen weiß kaum noch jemand, wie er sein Geld richtig anlegen soll. Was vielen geblieben ist, ist die vermeintlich sichere Anlage in Betongold. Und nun kommt die Stiftung Warentest daher und mahnt eine schlechte Beratungsqualität bei Bausparverträgen an. Das Ergebnis ist auf den ersten Blick verunsichernd. Befeuert wird dies noch durch die Verbraucherzentrale Bremen, die ebenfalls eine oft "unzureichende" Beratungsqualität ausgemacht hat. Sicher, in vielen Fällen mag das stimmen. Aber sollte man sich deswegen verrückt machen? Nein. Denn erstens landen bei der Verbraucherzentrale vor allem Fälle, bei denen tatsächlich etwas schief gelaufen ist. Zweitens ist die Untersuchung der Stiftung Warentest, die ihre Tester in jeweils nur sieben Filialen der 20 Bausparkassen geschickt hat, kaum repräsentativ. Und dass in diesen Tests eine Bremer Niederlassung besucht wurde, ist eher unwahrscheinlich. Natürlich ist niemand schlecht beraten, die Verträge genau zu prüfen, die die Bausparkassen ihm aushändigen. Aber was am Ende wirklich bleibt, ist die Aussage von "Finanztest"-Chef Heinz Landwehr: "Bausparen an sich ist eine prima Idee." Zumal in Zeiten von Niedrigzinsen. Und das gilt weiterhin - auch nach dem Test.

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