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Weser-Kurier: Zur Raumfahrt-Entwicklung schreibt Corinna Tonner:

Bremen (ots) - Die positive Nachricht: Hightech fürs All wird auch in Zukunft an der Weser gebaut. Eine Ariane-Rakete, die bis zu 20 Prozent mehr Nutzlast tragen kann, soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrt stärken. Das ist gut für Bremen, denn die modernen Tanks werden in der Airport Stadt gefertigt. Wie wichtig zuverlässige Trägerraketen sind, hat das Debakel der beiden Galileo-Satelliten gezeigt, die mit einer russischen Sojus-Rakete in die Umlaufbahn geschossen werden sollten. Sie kamen dort leider nicht an. Warum musste es denn eine Sojus-Rakete sein, die schon mehrfach durch Pannen aufgefallen sind? Hämisch könnte man sagen: Peinlich, wenn zukünftige Navigationssatelliten selbst Navigationsprobleme haben. Zumal Europa beim Ausbau eines Navi-Satellitennetzes ohnehin schon mindestens zehn Jahre hinterher hinkt. Die USA und Russland zeigen den in bürokratischen Strukturen verhafteten Europäern wieder einmal, wer die Nase vorn hat. Vor allem die Amerikaner mit dem effizienten GPS-System, das in Europa mittlerweile in jedem Mittelklasse-Pkw mitfährt. Das russische Glonass-System ist vor allem in der Schifffahrt verbreitet. Wohl nicht ganz zu Unrecht vermutet die Europäische Weltraumorganisation, dass diese Systeme jederzeit verfälscht oder abgeschaltet werden könnten. Ein Grund mehr, auch ein eigenständiges europäisches System auf den Weg zu bringen. Aber bitte ohne kostspielige Pannen.

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