Bremen (ots) - Herausgekommen ist ein typisch europäischer Kuhhandel voller Rechentricks und Interpretationsspielräume - nur damit Geberstaaten wie Nehmerländer das Ergebnis daheim gleichermaßen als Sieg verkaufen können. Die Nettozahler um Großbritannien und Deutschland stutzten die Billionen-Wünsche der EU-Kommission zurecht. Ihr Argument: In Krisenzeiten, wo national der Rotstift regiert, muss auch Brüssel den Gürtel enger schnallen. Basta. Die Empfängerländer in Süd- und Osteuropa konnten allzu dramatische Subventionsverluste verhindern. Frankreich verteidigte tapfer die Pfründe seiner Bauern.
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