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ARD-Intendantenrunde vereinbart Fortentwicklung der "Bonner Beschlüsse"

    Hamburg (ots) - Zur finanziellen Unterstützung der beiden kleinsten ARD-Anstalten haben die Intendantinnen und Intendanten weitere Hilfsmaßnahmen beschlossen. Mit zusätzlichen Mitteln für Radio Bremen und den Saarländischen Rundfunk bis zum Ende der laufenden Gebührenperiode erfüllen sie eine Forderung, die die Regierungschefs der Länder auf ihrer Jahreskonferenz im Jahre 2008 formuliert hatten. Danach sollen die "Bonner Beschlüsse" so weiterentwickelt werden, dass die verbleibenden Defizite der kleinen Anstalten aufgefangen werden können.

    Im Zeitraum bis 2012 werden sich die beiden Anrainer-Anstalten Norddeutscher Rundfunk und Südwestrundfunk überproportional an der Schließung der Deckungslücke beteiligen. Verbleibende Leistungen in Höhe von 2,2 Millionen Euro pro Jahr werden über Einsparungen bei den Landesrundfunkanstalten realisiert.

    Diese Entscheidung steht noch unter Gremienvorbehalt. Ende des Jahres werden die ARD-Anstalten der Ministerpräsidentenkonferenz über ihre Vereinbarungen zur Fortentwicklung der "Bonner Beschlüsse" berichten.

    Unter den sogenannten "Bonner Beschlüssen" vom April 2008 werden Entscheidungen der Intendantinnen und Intendanten zur Sicherung der finanziell notwendigen Ausstattung der kleinen und mittleren ARD-Anstalten verstanden.

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