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VDH: Sieg der Vernunft
Keine Ausweitung der Besteuerung von Veräußerungsgewinnenbei Immobilien

Berlin (ots)

Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes deutscher
Hypothekenbanken (VDH), Louis Hagen, begrüßt den Vorstoß der
finanzpolitischen Sprecherin der Grünen, Christine Scheel, nun doch
keine generelle Besteuerung von Wertzuwächsen bei fremdgenutzten
Immobilien einführen zu wollen, als Sieg der Vernunft*.
Auch wenn sich die Folgen einer grundsätzlichen Besteuerung der
Wertzuwächse von Immobilien im Einzelnen schwer quantifizieren
ließen, so stehe für Hagen fest, dass der seit Jahren stark
rückläufige Mietwohnungsbau völlig zum Erliegen käme, da ein
wichtiger Anreiz für künftige Investitionen in den frei finanzierten
Mietwohnungsbau entfalle mit allen negativen Konsequenzen für die
Bauwirtschaft sowie die vor- und nachgelagerten Märkte.
Der Verband weist darauf hin, dass der Mietwohnungsbau in
Deutschland überwiegend von privaten Investoren getragen wird. Die
niedrige laufende Rendite - die nach Berechnungen des VDH je nach
individuellem Steuersatz und Lage des Objektes zwischen 2 % und 4 %
liegt - sei nur aufgrund der Hoffnung auf spätere Wertsteigerungen
akzeptabel. Seien diese Wertsteigerungen jedoch wie bislang nach
einer Haltefrist von zehn Jahren nicht mehr steuerfrei zu
vereinnahmen, so würden zwangsläufig die Anforderungen an die
laufende Rendite steigen, d.h. es käme zu Mieterhöhungen.
Hagen appelliert an die Politik, die Bedeutung verlässlicher
Rahmenbedingungen gering zu achten. Die vermietete Immobilie habe
sich in Deutschland über Jahrzehnte als solides Basisinvestment mit
zwar bescheidener aber langfristig sicherer Rendite bewährt. Dieses
Vertrauen dürfe auch und gerade vor dem Hintergrund des so wichtigen
Aufbaus einer privaten Altersvorsorge nicht zerstört werden.
* Frau Scheel hatte gestern nach einem Treffen der Fachpolitiker
beider Regierungsfraktionen erklärt, die sog. Spekulationsfrist von
10 Jahren innerhalb der Gewinne aus Wertsteigerungen nicht
selbstgenutzter Immobilien der Einkommensteuer unterworfen werden,
solle beibehalten werden.
Verband deutscher Hypothekenbanken
Georgenstr. 21 
10117 Berlin 
Pressearbeit:
Dr. Helga Bender, Tel.: 030 20915-330
Tel.: 030 20915-100 E-Mail:  bender@hypverband.de
Fax: 030 20915-101 Achim Reif, Tel.: 030 20915-410
http://www.hypverband.de E-Mail:  reif@hypverband.de

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