Frau im Spiegel

Dana Schweiger: "Für eine neue Liebe habe ich keine Zeit"

München (ots) - "Für eine neue Liebe habe ich irgendwie keine Zeit", gesteht Dana Schweiger (42), Ehefrau von Til Schweiger (46), im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Auf die Frage, ob es keine Sehnsucht nach einer neuen Liebe gebe, antwortet sie: "Nicht so." Sie sei mit ihrem "Leben, so wie es im Moment ist, sehr zufrieden". Dana Schweiger zu FRAU IM SPIEGEL: "Ein Partner macht vieles komplizierter, weil er oft große Erwartungen hat. Ein Mann ist wie das Sahnehäubchen auf einem Kuchen. Es schmeckt, muss aber nicht sein."

Ob sie gern flirtet? - "Schon, aber wenn ich einen Mann kennenlerne, bin ich auch vorsichtig. Ich brauche eine Probezeit, um zu merken, ob er zu mir passt oder nicht. Da nehme ich sehr viel Rücksicht auf die Kinder. Ich würde ihnen einen neuen Partner erst dann vorstellen, wenn ich mir sicher wäre, dass es etwas Ernsthaftes ist."

Bei Dana Schweiger spielen die Kinder die Hauptrolle im Leben. "Mein Tag ist so ausgefüllt. Ich mache für sie Frühstück, bringe sie in die Schule, hole sie nachmittags wieder ab. Dann helfe ich bei den Hausaufgaben, fahre die Kinder zum Sport oder zu Freunden, kaufe ein. Dann gibt es schon wieder Abendessen ", erzählt die Vierfach-Mutter von Valentin (15), Luna (13), Lilli (12) und Emma (8) sowie Mitinhaberin der Firma bellybutton. Für bellybutton arbeite sie zwischendurch. "Ich bin viel unterwegs. Mein Büro ist eigentlich mein Auto."

Obwohl sie und Til Schweiger schon über fünf Jahre getrennt sind, gehört er noch zu ihrem Leben. "Wenn man Kinder hat, trägt man Verantwortung", erklärt die schöne Amerikanerin. "Til und ich gehen erwachsen und freundschaftlich miteinander um. Til ist und bleibt der Vater meiner Kinder. Die Kinder lieben ihren Vater und Til liebt seine Kinder." Wie sie Weihnachten feiern werden, wissen sie noch nicht genau. "Eigentlich wollten wir bei meinen Eltern in Seattle feiern. Doch Til dreht gerade in den USA und freut sich auf Deutschland", sagt sie. "Die Kinder möchten auch gern zu Hause bleiben und eine weiße Weihnacht erleben. Ich denke, wir werden gemütlich mit Til und seinen Eltern in unserem Haus in Hamburg feiern. Die Kinder freuen sich, wenn ihr Papa dann für ein paar Tage bei uns zu Hause wohnt. Sie genießen die Zeit mit ihrem Papa."

"Wenn wir in Deutschland sind, dann feiern wir auf amerikanische Art. Ich werde einen Truthahn mit Füllung braten. Dazu gibt es Preiselbeeren, Kürbiskuchen und Knoblauch-Kartoffel-Püree", verrät die 42-Jährige. Bei ihnen sei es Tradition, zusammen den Weihnachtsbaum zu schmücken. "Ich dekoriere mit den Kindern zusammen das ganze Haus weihnachtlich. Alles ist bunt, fröhlich und glänzt. Til kommt kurz vor Weihnachten. Dann ist natürlich schon fast alles fertig." In die Kirche gehen sie nicht. "Wir sind beide nicht gläubig. Wir singen auch keine Weihnachtslieder, aber bei uns wird traditionelle amerikanische Weihnachtsmusik gespielt."

Geschieden seien sie immer noch nicht. "Wir haben noch keinen Termin gefunden. Til wohnt in Berlin, ich in Hamburg. Wir arbeiten beide viel." Vielleicht passiere die Scheidung auch nie. Für sie sei es ein formeller Akt und total unwichtig. "Wenn Til allerdings wieder heiraten möchte, gehe ich morgen zum Amt. Dann leiste ich meine Unterschrift, damit er wieder frei ist. Ich stehe ihm nicht im Weg. Ich möchte, dass er glücklich ist."

Die drei Töchter sind in Kürze im Fernsehen zu sehen - als Stars der vierteiligen Sendung "Die Pfotenbande" (ab 23. Januar 2011, immer sonntags, 9 Uhr beim Pay-TV-Sender Boomerang). Mutter Dana hatte dabei gleich ein gutes Gefühl. "Es waren nur sechs Drehtage. Und es waren nur fünf Leute am Set." Sie fand "alles entspannt und liebevoll auf die Kinder abgestimmt".

Dana Schweiger ist alleinerziehende Mutter und erfolgreiche Geschäftsfrau. Wie sie beides schafft? - "Wenn das so leicht aussieht, täuscht das ganz schön", bekennt sie gegenüber FRAU IM SPIEGEL. Sie sei oft auch sehr müde. "Ich denke, diese Erschöpfung kennt jede alleinerziehende, berufstätige Mutter oder jeder Vater in dieser Situation. Der Tag ist einfach für alle Aufgaben zu kurz." Für Dana Schweiger wäre es allerdings nichts, nur den Haushalt zu machen. "Ich finde es herrlich, Mutter zu sein und ich liebe meine Kinder über alles. Aber mir ist auch mein Beruf sehr wichtig." Sie brauche ihre Unabhängigkeit. "Ich habe dieses Gefühl, emanzipiert zu sein und Karriere zu machen, von meiner Mutter. Sie sagte mir, ich soll mich nie von einem Mann abhängig machen."

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