Frau im Spiegel

Rennrodel-Star Natalie Geisenberger nutzt "Hotel Mama" - Keine Zeit für eigenen Haushalt

    München (ots) - Natalie Geisenbergers 39-jähriger Freund Egmont Ernst muss oft auf seine Partnerin zu Hause warten, wenn sie unterwegs ist. Das kostet ihn viel Geduld, wie die 22-jährige Rennrodlerin im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL verrät. "Ich weiß nicht, ob ich als Nichtsportler mit einer Rennrodlerin befreundet sein wollte."

    Auf die Frage, ob sie denn zusammen wohnen, antwortet sie, dass sie "im ,Hotel Mama' ein kleines Studio" für sich haben. "Das ist praktisch, denn um einen eigenen Haushalt zu führen, fehlt uns die Zeit." Bei ihrem vollen Terminkalender während der Saison genießt die Polizeimeister-Anwärterin jeden Tag, den sie mal zu Hause ist. "Am meisten freue ich mich auf mein Wasserbett, denn darin fühle ich mich einfach sauwohl. Es entlastet meine Wirbelsäule, die durch das viele Rodeln extrem belastet wird."

    Natalie Geisenberger hatte gerade Geburtstag. Ihr größter Wunsch ist, "bei den Olympischen Spielen gut abzuschneiden. Ein Traum wäre die Goldmedaille". Die 22-Jährige aus Miesbach rast mit bis zu 140 km/h den Eiskanal hinunter. Angst hat sie dabei nicht. "Eher Respekt vor der Bahn und der Herausforderung."

    Das Gefühl, mit diesem Tempo auf einem Schlitten, findet sie "fantastisch". Man bekomme einen ordentlichen Adrenalinschub. "Halten Sie mal auf der Autobahn bei Tempo 140 die Hand aus dem Fenster. So etwa fühlt sich das auf dem Schlitten am ganzen Körper an." Auch im Auto drückt Geisenberger gern mal auf die Tube. "Aber ich mag es auch, entspannt ans Ziel zu kommen. Dann lieber ein paar Minuten länger unterwegs sein..."

    Ihre größte Konkurrentin ist Tatjana Hüfner, die zum selben Team gehört. "Natürlich gibt es da Rivalität", räumt Natalie Geisenberger ein. Aber jeder gönne auch dem anderen den Erfolg. "Für den Sommer planen wir sogar einen Kurzurlaub."

    Wenn sie keinen Rennanzug tragen muss, fühlt sich die Sportlerin privat am wohlsten in "Jeans, Schlabber-Pulli, Turnschuhen". Noch besser sei "barfuß im Bikini am Strand". In ihrer kostbaren Freizeit gehen sie und ihr Lebensgefährte, der als Goldschmied arbeitet, gerne "gut essen und ins Kino oder spielen auch mal Billard". Und sie treiben zusammen Sport: "Laufen, Radfahren, Tischtennis. Wo man uns bestimmt nicht antrifft, sind Lokale, die verraucht sind oder in denen zu laute Musik gespielt wird."

    Natalie Geisenberger ist der neue Star unter Deutschlands Rennrodlerinnen. Bereits Team-Weltmeisterin und Europameisterin im Einzel, träumt die gebürtige Münchnerin jetzt von Olympischem Gold.

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