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Der Tagesspiegel: Müllwirtschaft fordert höhere Recyclingquote

Berlin (ots) - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE), Peter Kurth, hat die Bundesregierung aufgefordert, eine höhere Recyclingquote gesetzlich durchzusetzen. "Wir finden 65 Prozent zu wenig und können uns 80 Prozent gut vorstellen," sagte Kurth dem Tagesspiegel (Montagausgabe) mit Blick auf Planungen der Bundesregierung. Sie muss das Kreislaufwirtschaftsgesetz bis Ende des Jahres reformieren und strebt dabei bisher eine Erhöhung der Recyclingquote von derzeit 63 Prozent auf 65 Prozent bis 2020 an. Kurth warnte vor einem "Rückfall in die Verbrennung". Die Gesellschaft müsse sich dazu bekennen, dass die in Privathaushalten anfallenden Wertstoffe der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden. Vor 20 Jahren war die gelbe Tonne für Kunststoffverpackungen mit dem grünen Punkt eingeführt worden. "Nun steht der nächste Schritt an", sagte Kurth. Er kritisierte die schwarz-gelbe Bundesregierung, weil dort "privatwirtschaftlich erfolgreiche Tätigkeit zuweilen auf Skepsis" stoße und die Kommunen bevorzugt würden. Das Thema Recycling müsse "gegen die ökonomische Sogwirkung der Müllverbrennungsanlagen" durchgesetzt werden. Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Newsroom, Telefon: 030-29021-14909 Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de   Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

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