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Der Tagesspiegel: Fall Koelbl: BND-Mitarbeiter verstießen gegen Spitzel-Verbot

Berlin (ots) - Berlin. Die "Spiegel"-Journalistin Susanne Koelbl ist offenbar entgegen ausdrücklicher Anweisung und möglicherweise ohne Wissen der Behördenleitung von Mitarbeitern des Bundesnachrichtendiensts (BND) bespitzelt worden. "Die Überwachung von Journalisten ist dienstintern nach wie vor verboten", sagte BND-Sprecher Stefan Borchert dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel (Dienstag-Ausgabe)-. Eine entsprechende ausdrückliche Anweisung des BND-Präsidenten Ernst Uhrlau, die dieser nach der öffentlich gewordenen Bespitzelung von Journalisten Anfang 2006 herausgegeben hatte, sei weiter in Kraft. "Journalisten oder allgemein Angehörige der Medien" dürften danach "weder observiert noch sonst ausgeforscht werden." Davon seien keine Abstriche gemacht worden. Für Fragen wenden Sie sich bitte an den Tagesspiegel, Ressort Politik, Telefon 030/26009-295. Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de   Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

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