OMV Aktiengesellschaft

euro adhoc: OMV Aktiengesellschaft
Zwischenmitteilung

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07.05.2008

- Operatives Rekordergebnis in Q1/08: EBIT bei EUR 795 Mio (+55% verglichen zu Q1/07); Petrom Beitrag lag bei EUR 277 Mio (+104%); Periodenüberschuss nach Minderheiten bei EUR 446 Mio (+34%); Ergebnis je Aktie um 34% auf EUR 1,49 gestiegen - EBIT vor Sondereffekten bei EUR 792 Mio (+65%); Petrom Beitrag lag bei EUR 274 Mio (+132%); Periodenüberschuss vor Sondereffekten nach Minderheiten bei EUR 444 Mio (+40%); Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten bei EUR 1,49 (+40%) - Ausblick 2008: Wir erwarten wieder ein robustes Ergebnis gestützt durch neue Feldentwicklungen in E&P, Verbesserungen durch die Optimierung in R&M, die weitere Expansion des internationalen Gasgeschäfts wie auch des Logistikgeschäfts und durch die Fortsetzung der Modernisierung von Petrom

Erstes Quartal 2008 (Q1/08)

In Q1/08 herrschte für OMV wieder ein günstiges Ölpreisumfeld. Der schwache USD wurde durch den stetig steigenden Brent-Preis, der das Niveau von Q1/07 um 67% übertraf, mehr als kompensiert. Raffineriemargen lagen unter dem Niveau von Q1/07. Das Konzern-EBIT von EUR 795 Mio stieg um 55% gegenüber Q1/07. Der EBIT-Beitrag von Petrom lag bei EUR 277 Mio. Das Beteiligungsergebnis lag unter Q1/07 und reflektiert das schwächere Petrol Ofisi At-equity-Ergebnis, welches von Fremdwährungsverlusten auf Grund der Abwertung der türkischen Lira gegenüber dem USD belastet wurde. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten von EUR 446 Mio lag um 34% über dem Vorjahrsniveau. Das EBIT vor Sondereffekten stieg um 65% auf EUR 792 Mio nach Abzug eines Nettosonderertrags von EUR 4 Mio - vor allem aus dem Verkauf nicht zum Kerngeschäft zählender Vermögenswerte in Rumänien. Der Beitrag von Petrom zum EBIT vor Sondereffekten stieg um 132% auf EUR 274 Mio. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten vor Sondereffekten betrug EUR 444 Mio; das bereinigte Ergebnis je Aktie nach Minderheiten lag bei EUR 1,49, um 40% höher als in Q1/07. Im Bereich Exploration und Produktion (E&P) stieg das EBIT vor Sondereffekten im Wesentlichen auf Grund der günstigen Ölpreisentwicklung trotz des negativen Einflusses des USD-Wechselkurses verglichen zu Q1/07 um 75% auf EUR 679 Mio. Die Öl- und Gasproduktion des Konzerns lag mit 322.000 boe/d auf Vorjahrsniveau. Im Bereich Raffinerien und Marketing (R&M) lag das EBIT vor Sondereffekten mit EUR 40 Mio um 39% über dem Niveau von Q1/07. Der hohe Ölpreis hatte einerseits einen negativen Effekt auf die Kosten des Eigenenergieverbrauchs in den Raffinerien, andererseits wurden dadurch aber auch positive Lagereffekte erzielt. Auf Grund höherer Absatzmengen sowie eines starken Non-Oil-Geschäfts ist der Beitrag des Marketinggeschäfts deutlich angestiegen. Im Bereich Gas und Power (G&P) stieg das EBIT vor Sondereffekten um 11% hauptsächlich durch den starken Beitrag des Logistikgeschäfts, das von einem Anstieg der vermarkteten Transportkapazität und der Vollkonsolidierung der Betreibergesellschaft der WAG Pipeline profitierte. Zudem blieb die Speicherauslastung auf einem hohen Niveau. Die Verkaufsmengen in Marketing und Trading sind im Vergleich zu Q1/07 gestiegen, doch schwierige Marktverhältnisse und das regulative Umfeld belasteten vor allem in Rumänien das Ergebnis.

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Rückfragehinweis:


Branche: Öl und Gas Verwertung
ISIN: AT0000743059
WKN: 874341
Index: ATX Prime, ATX
Börsen: Wiener Börse AG / Amtlicher Markt



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