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Skandal auf deutschen Airports: Messer in Flugzeuge geschmuggelt

    München (ots) - "SAM"-Reporter decken die erschreckenden
Sicherheitsbedingungen auf vier deutschen Flughäfen auf. Ihr Fazit:
Die Katastrophe vom 11. September 2001 könnte sich jederzeit
wiederholen. Zu sehen am Montag, 11. Februar 2002, um 13.00 Uhr im
Mittagsmagazin "SAM" auf ProSieben.
    
    Wie sicher sind deutsche Flughäfen nach dem 11. September 2001?
Wie hoch ist der neue, viel zitierte Sicherheitsstandard?
"SAM"-Reporter haben den Test gemacht und auf vier deutschen
Flughäfen eingecheckt - mit drei rasierklingenscharfen Messern im
Handgepäck, darunter ein so genanntes Butterfly-Messer, dessen Klinge
mehr als zehn Zentimeter lang ist. Was die Reporter an einem einzigen
Tag an skandalösen Unachtsamkeiten erlebten:
    
    Franz-Josef-Strauss-Flughafen München: Die Sicherheitsbeamten
entdecken ein so genanntes Toolkit-Messer mit Zange, Säge und kleiner
Klinge. Die anderen beiden Messer - obwohl auf dem Röntgenbildschirm
genau zu sehen - bleiben unentdeckt. Das Butterfly-Messer liegt in
einem harmlosen Brillen-Etui im Handgepäck ganz oben.
    
    Frankfurt am Main Flughafen: Die beiden Reporter müssen zum
Sprengstoffpartikel-Test. Dass dabei eine der beiden Kameras
mitläuft, bleibt ebenso unentdeckt wie die beiden Messer. Keines der
beiden Handgepäckstücke wird gründlich durchsucht. Die Reporter
können im Flugzeug nach Berlin filmen, wie sie das Butterfly-Messer
unbehelligt auspacken. Das Cockpit ist nur sieben Meter weit
entfernt.
    
    Berlin Tegel: Die beiden Reporter kaufen an einem Souvenir-Stand
ein Schweizer Messer mit mehreren Klingen und legen es oben in das
Handgepäck. Es wird im Security-Check entdeckt und eingezogen, doch
erneut bleiben die anderen beiden, wirklich gefährlichen Messer
unangetastet. Der Trick: Die beiden Reporter checken als Letzte ein,
die Sicherheitsbeamten nehmen die Kontrolle nicht mehr so genau. Auch
hier läuft wieder die Kamera.
    
    Flughafen Düsseldorf: Der Gipfel an Unachtsamkeit. Die beiden
kleinen Kamerataschen werden im Röntgengerät durchleuchtet. Die
Messer sind selbst für einen Laien gut auf dem Bildschirm sichtbar,
doch keines der beiden Handgepäckstücke wird von den Beamten
beanstandet. Noch am Gate, nur wenige Meter vom Security-Check-in
entfernt, können die beiden "SAM"-Reporter ungehindert filmen, wie
sie Butterfly- und Taschenmesser aufklappen.
    Im Flugzeug läuft einer der Reporter mit dem Messer in der Tasche
auf das Cockpit zu - niemand hält ihn auf.
    
    "SAM" hat den verantwortlichen Bundesgrenzschutz zu einer
Stellungnahme gebeten und auch die Piloten-Vereinigung Cockpit über
das skandalöse Testergebnis informiert. Das Bundesinnenministerium
hat es indessen abgelehnt, bei "SAM" die erschreckenden
Test-Ergebnisse zu kommentieren.
    
    "SAM" über die katastrophalen Sicherheitsvorkehrungen an deutschen
Flughäfen - zu sehen am Montag, dem 11. Februar 2002, auf ProSieben.
    
    
    
ots Originaltext: ProSieben Television GmbH
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