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Satanisten vor Gericht - die Hintergründe heute live bei "Arabella"

München (ots) - Im Bochumer Satanisten-Prozess ist das Urteil gefallen. Bei Arabella Kiesbauer waren am heutigen Freitag, 1. Februar 2002, Freunde des Opfers und der Täter sowie ehemalige Sektenmitglieder zu Gast im Studio. Am 6. Juli 2001 wurde der 33-jährige Frank H. mit 66 Messerstichen getötet. Er fiel einem bestialischen Satanskult zum Opfer. Gestern wurde das Urteil gegen das mörderische Ehepaar Daniel und Manuela Ruda gefällt: unbefristete Einweisung in eine psychatrische Anstalt und Haftstrafen in Höhe von 15 bzw. 13 Jahren. Sylvia, 43 Jahre, die beste Freundin von Manuela Ruda, war es in der heutigen Live-Sendung von "Arabella" vor allem wichtig, ein persönliches Statement abzugeben: "Die Eltern des Opfers tun mir sehr leid, dass sie ihren Sohn auf diese Art und Weise verloren haben. Im Namen von mir, Manuelas Eltern und der ganzen Freunde von Manuela." Bernd, 29 Jahre, ist Ex-Satanist und Mitglied der "Weißen Rose", einer Organisation, die aussteigewillige Sektenmitglieder unterstützt: "Wenn jemand Hilfe sucht, bekommt er sie bei uns, entweder im Internet oder über eine Hotline. Wir helfen so, ohne, dass die Gefahr besteht, ohne dass sie der Polizei ausgeliefert werden, weil wir erstmal erste Anlaufstelle sind, beraten und betreuen. Und da ist auch ganz wichtig, dass man die Jugendlichen ernst nimmt und nicht über sie herzieht, sie aburteilt, sondern ihnen tatsächlich das gibt, wonach sie vielleicht gesucht haben - Freundschaft, Zusammenhalt, Nächstenliebe." Bernd befürchtete, immer tiefer in die satanistische Szene abzurutschen: "Tierrituale sind leider gang und gäbe. Es wird massiv verharmlost. Ich hätte Angst haben müssen, dass es mir vielleicht passiert, dass ich tatsächlich in Menschenrituale verstrickt werde, in sexualmagische Rituale, wo tatsächlich Mädchen vergewaltigt werden. Eine ganz perverse, obszöne Szene. Das fängt leider mit Tieropfern an. Und da muss man rechtzeitig eingreifen." Alle Textauszüge frei mit Quellenangabe unter Nennung des Sendungstitels. Informationen zu "Weiße Rose Jugendbündnis Deutschland" bekommt man unter www.weiße-rose.org oder unter der Hotline 0173-94 70 781. ots Originaltext: ProSieben Television GmbH Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Fragen: ProSieben Television GmbH Kommunikation/PR Kontakt: Heike Bubeck Tel. 089/9507-1167, Fax -1194 Heike.Bubeck@ProSieben.de Fotoredaktion: Arzu Yurdakul Tel. 089/9507-1161, Fax -1172 Arzu.Yurdakul@ProSieben.de Original-Content von: ProSieben, übermittelt durch news aktuell

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