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Aus Not oder Geiz: Für jeden dritten Deutschen kommt Schwarzarbeit infrage

Nürnberg (ots) - Für 33 Prozent der Deutschen ist das Beauftragen von Schwarzarbeit ein Kavaliersdelikt oder zumindest ein notwendiges Übel - das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Beamte und Besserverdiener zahlen am ehesten Steuern und Sozialabgaben

Ob Maler, Fliesenleger oder Gärtner - Handwerksleistungen sind nicht günstig. Fast jeder dritte Deutsche (33 Prozent) kann sich daher vorstellen, Aufträge schwarz zu vergeben. Das ergibt eine aktuelle Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale.

Pure Not oder fehlendes Schuldgefühl

Immerhin - die meisten fühlen sich nicht ganz wohl dabei, Dienstleistungen am Staat vorbei zu bezahlen: 22 Prozent der Befragten sehen sich aber aus finanzieller Not gezwungen, Aufträge schwarz zu vergeben. Für weitere 11 Prozent ist Schwarzarbeit nur ein Kavaliersdelikt. Sie sehen nicht ein, unnötig viel Geld hinzulegen und drücken bei der Auftragsvergabe beide Augen zu.

Verlass ist hingegen auf die deutschen Staatsbediensteten: Die große Mehrheit von ihnen achtet darauf, dass ihr Auftragnehmer Steuern und Sozialabgaben korrekt abführt. Nur 4 Prozent der Beamten haben keine moralischen Bedenken, wenn sie Arbeiten schwarz vergeben - allerdings sehen sich weitere 17 Prozent von ihnen finanziell dazu gezwungen.

Ablehnung abhängig vom Einkommen

Ob Schwarzarbeit als unmoralisch abgelehnt wird oder nicht, ist auch vom Einkommen abhängig. Vor allem Geringverdiener sehen sich in der Zwickmühle: 38 Prozent geben an, die günstige aber illegale Variante zu bevorzugen - bei den Besserverdienern sind es hingegen nur 25 Prozent.

Wie man auf legalem Weg bei der Beauftragung von Malern, Fliesenlegern und Gärtnern Geld sparen kann, lesen Sie im News-Bereich von immowelt.de.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Ist der Einsatz von Schwarzarbeit für Sie denkbar? 
-   Nein, Schwarzarbeit ist illegal und unmoralisch: 67 Prozent
-   Ja, meine finanzielle Lage zwingt mich dazu. Ganz wohl ist mir
    dabei nicht: 22 Prozent 
-   Ja, denn ich sehe nicht ein, unnötig viel zu bezahlen. Außerdem
    ist es ein Kavaliersdelikt: 11 Prozent 

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Über immowelt.de:

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich 4,2 Millionen Besuchern (comScore Media Metrix) und bis zu 1,2 Millionen Immobilienangeboten pro Monat einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Betrieben wird das Portal von der Nürnberger Immowelt AG, zu deren Portfolio auch die Special-Interest-Portale bauen.de, ferienwohnung.com, wohngemeinschaft.de und dreamflat.de gehören. Zweites Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens ist die Entwicklung von Softwarelösungen für die Immobilienbranche.

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